Grüne und Freie Wähler vereinen Kräfte für die Zukunft im Landkreis!
Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und Freien Wählern im Kreistag Ludwigslust-Parchim formieren sich für bürgernahe Politik.

Grüne und Freie Wähler vereinen Kräfte für die Zukunft im Landkreis!
In einer bedeutenden politisch-multifunktionalen Bewegung haben die Bündnis 90/Die Grünen und die Freien Wähler im Kreistag Ludwigslust-Parchim eine gemeinsame Fraktion ins Leben gerufen. Dies wurde am 21. September 2025 bekannt gegeben und soll nicht nur die Zusammenarbeit innerhalb der Politik stärken, sondern auch die Stimme der Bürger:innen effektiver vertreten. An der Spitze der neuen Fraktion stehen Ulrike Seemann-Katz und Philipp Lübbert, beide von den Grünen, unterstützt von Annelie Katt und Gustav Graf von Westarp. Diese Kombination zeigt, dass hier ein gutes Händchen für sachorientierte und bürgernahe Politik am Werk ist, die in diesem Landkreis besonders gefordert wird.
Ulrike Seemann-Katz betont, dass das Ziel klare, spürbare politische Maßnahmen für Familien, Natur und engagierte Menschen im Kreis sind. Philipp Lübbert hingegen sieht in der Rolle des Landkreises innerhalb der Metropolregion Hamburg eine große Chance, um Mobilität und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Die neue Fraktion wird auch finanziell durch Zuwendungen unterstützt, die eine erfolgreiche und reibungslose Durchführung ihrer politischen Arbeit gewährleisten sollen.
Demonstrationen gegen Rechtsextremismus
Am vergangenen Wochenende sorgten Hunderttausende in ganz Deutschland für Aufsehen, indem sie gegen Rechtsextremismus auf die Straße gingen. Die Demos fanden unter anderem in Parchim, Boizenburg und Ludwigslust statt. Hierbei hielt Ulrike Seemann-Katz eine leidenschaftliche Rede für den Flüchtlingsrat M-V in Parchim, in der sie die Notwendigkeit betonte, für die Demokratie zu kämpfen. Der Diskurs, so Seemann-Katz, habe sich nach rechts verschoben und rassistische sowie völkische Ansichten würden zunehmend normalisiert.
Sie kritisierte eindeutig die AfD, die als durchgehend rechtsextrem eingestuft wird. Ein aktuelles Beispiel, das die Sorge um die Entwicklung zeigt, war ein Treffen von AfD-Vertretern, bei dem sogar Deportationspläne erörtert wurden. Seemann-Katz warnte vor den Gefahren dieser Partei und forderte ein Verbot sowie eine Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht. Laut ihren Angaben ist die AfD nicht nur problematisch, sondern direkt schädlich für die Demokratie, da sie unter anderem die Staatsbürgerschaft in Frage stellt und damit gegen Artikel 16 des Grundgesetzes verfährt, der eine solche Praxis verbietet.
Gesellschaftliche Beobachtungen zum Rechtsextremismus
Rechtsextremismus stellt laut Fachleuten eine konstante Bedrohung für die Demokratie in Deutschland dar. Die sich verändernden Erscheinungsformen und Strukturen der extremen Rechten sind gerade in Krisenzeiten gefährlich, da sie durch gesellschaftliche Gelegenheiten verstärkt werden. Ein zentrales Element ist die Nachfrage nach rechtsextremen Angeboten, die stetig wächst, während informelle Strukturen und verhältnismäßig kleine Gruppen an Bedeutung gewinnen. Diese Dynamik fördert nicht nur die Radikalisierung einzelner Akteure, sondern auch die Vernetzung zwischen verschiedenen rechtsextremen Strömungen.
Wie die Bundeszentrale für politische Bildung aufzeigt, sind solche Entwicklungen ein Zeichen für den schleichenden Einfluss extremistischer Ideen in der Gesellschaft, der nicht unterschätzt werden darf. Die Kräfte des Rechtsextremismus haben sich organisatorisch und ideologisch so differenziert, sodass die Bekämpfung und Erkennung weit schwieriger geworden ist. In Anbetracht dieser Herausforderungen ist die klare Haltung und der aktive Widerstand der Grünen und der Freien Wähler so wichtig wie nie.
Die neu gebildete Fraktion in Ludwigslust-Parchim ist damit mehr als nur ein politischen Zusammenschluss. Sie ist ein Zeichen der Hoffnung für eine demokratische, solidarische und verantwortungsvolle Politik, die Herausforderungen annehmen und an der Basis anpacken kann.