Kürbis-Party im Elefantenhof: Riesen-Snack für die Dickhäuter!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Elefanten im Elefantenhof Ludwigslust-Parchim genießen einen 560 kg schweren Kürbis. Besuchen Sie die Adventswochenenden für festliche Tierdarstellungen!

Elefanten im Elefantenhof Ludwigslust-Parchim genießen einen 560 kg schweren Kürbis. Besuchen Sie die Adventswochenenden für festliche Tierdarstellungen!
Elefanten im Elefantenhof Ludwigslust-Parchim genießen einen 560 kg schweren Kürbis. Besuchen Sie die Adventswochenenden für festliche Tierdarstellungen!

Kürbis-Party im Elefantenhof: Riesen-Snack für die Dickhäuter!

Im Elefantenhof in Parchim war heute richtig was los! Die beiden Afrikanischen Elefantendamen, Sandra und Citta, schmatzten genüsslich an einem beeindruckenden Kürbis, der stolze 560 Kilogramm wiegt. Dieser enorme Kürbis, ein Atlantic Giant, stammt von Andreas Kiefel aus Reckenzin in Brandenburg und gewann den Preis für den schwersten Kürbis beim Kürbisfest in Alt Schwerin. „Die Elefanten können ihn mit ihren Stoßzähnen knacken“, berichtet Juniorchefin Jennifer Kröplin, die auch schon mal selbst Hand anlegt, um ihre Schützlinge zu füttern.

Doch auch die asiatischen Elefantendamen, Vana und Susi, kamen in den Genuss von Kürbis, auch wenn sie improvisieren mussten. Da ihnen die Stoßzähne fehlen, nutzten sie ihre kräftigen Beine, um das Fruchtfleisch zu erreichen. Mit 66 Jahren ist Vana die älteste asiatische Elefantendame in Deutschland, die es sichtlich genoss, bei der Verkostung dabei zu sein.

Fütterung in festlicher Atmosphäre

Das besondere Event zog viele Zuschauer an, die nicht nur den Elefanten beim Fressen zuschauten. Verkleidete Besucher erhielten freien Eintritt, und das Team des Elefantenhofes sorgte mit festlicher Dekoration für eine tolle Stimmung. Die Wintersaison steht vor der Tür, und sie beginnt am ersten Adventswochenende, dem 29. und 30. November, wo die Idee besteht, die Weihnachtsgeschichte mit fast allen Tieren des Hofes zu präsentieren.

Insgesamt leben auf dem Elefantenhof nicht nur die sieben Elefanten, sondern auch Zebras, Seelöwen, Alpakas, Ziegen, Rinder, Waschbären, Schafe, Kamele und ein Nashorn. Das vielseitige Tierangebot sorgt dafür, dass es den Besuchern nie langweilig wird!

Elefantenhaltung im Wandel

Um das Wohlbefinden der Elefanten zu gewährleisten, findet immer mehr ein Wandel in der Haltungstradition statt. Früher wurden Elefanten in direktem Kontakt mit Menschen gehalten, was oft zu gefährlichen Situationen führte. Zunehmend wird in Europa ein System favorisiert, das hochwertige Pflege ohne Risiko für das Betreuungspersonal ermöglicht. In Deutschland wird noch immer ein Großteil der Elefanten ohne Schutzbarriere versorgt, jedoch ist der Trend hin zu geschützten Haltungsformen (protected contact) klar erkennbar.

Wissenschaftlich geleitete Zoos haben erkannt, dass diese Haltungsweise nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Menschen die sicherste und artgerechteste Lösung ist. Nur noch 30% der Elefanten weltweit haben direkten Kontakt zu Menschen, während in Deutschland etwa 70% der Elefanten in einem System gehalten werden, das persönliche Berührung nicht ausschließt — eine Praxis, die immer weniger akzeptiert wird.

Gemeinsam lassen wir die Tradition hinter uns und blicken optimistisch auf die Zukunft der Elefantenhaltung. Vielleicht ist das Kürbisfutter nicht nur ein leckerer Snack, sondern auch ein Symbol für den Wandel, der in der Tierpflege geschieht. Mehr dazu und zu den anstehenden Events findet man auf den Seiten der Nordkurier und von Elefanten-Schutz Europa.