Lkw-Unfall auf A24: Flüssiggas-Tanks verunfallt – Fahrer bleibt unversehrt!

Lkw-Unfall auf A24: Flüssiggas-Tanks verunfallt – Fahrer bleibt unversehrt!
Auf der A24 zwischen Wöbbelin und Hagenow kam es heute, am 28. August 2025, um 16:11 Uhr zu einem bemerkenswerten Vorfall. Ein Lastwagen, beladen mit Flüssiggas-Tanks, kollidierte mit der Mittelleitplanke und blieb dort stehen. Glücklicherweise vermeldete die Polizei, dass keine Explosionsgefahr bestand, was die Situation sehr entspannte. Der 56-jährige Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt, doch die Ermittlungen zum Grund seines Kontrollverlustes laufen noch und sind derzeit unklar. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt, und die Feuerwehr richtete vorübergehend einen Gefahrenradius ein, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Umleitungen wurden über die Standstreifen in beide Fahrtrichtungen eingerichtet, um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten berichtet NDR.
Dieser Vorfall reiht sich ein in eine besorgniserregende Serie von Lkw-Unfällen, die zuletzt auch auf anderen Autobahnen in Deutschland zu beobachten sind. In der Region Rosenheim gibt es seit Monaten eine Häufung solcher Vorfälle. Laut Thomas Kaltenbacher von der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim/Raubling seien die Unfälle nicht durch mangelnde Beschilderung oder Baustellen entstanden. Abgesehen von Fahrfehlern und unsicherer Beladung gibt es keine einheitliche Erklärung für die Zunahme der Lkw-Unfälle liefert OVB.
Belastungen im Verkehr
Die steigende Zahl an Lkw-Unfällen wird auch durch die zunehmend lange Fahrzeiten für Lkw-Fahrer begünstigt. Georg Dettendorfer, Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, bemerkt, dass digitale Tachographen die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer überwachen. Das bedeutet, dass es heute kaum noch möglich ist, längere Fahrten ohne regelmäßige Pausen zu machen. Dennoch scheinen Stress und Verkehrsdichte in Baustellenbereichen die Fehlerquote zu erhöhen. Diese Faktoren tragen zu einer besorgniserregenden Unfallstatistik bei stellt OVB fest.
Ein Beispiel für einen der letzten schweren Vorfälle fand am 17. November statt, als ein Sattelzug zwischen Talkau und Grande umkippte. Der Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen und musste ins Krankenhaus. Diese Unfälle enden oft in erheblichen Verkehrsbehinderungen; die Autobahn war in diesem Fall für Bergungsmaßnahmen mehrere Stunden lang gesperrt, was erhebliche Störungen auf den Umleitungsstrecken verursachte berichtet Tag24.