Hammer-Märkte schließen: Datzetaler Familie kämpft um Garantieansprüche!

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Schließung der Hammer-Märkte in der Mecklenburgischen Seenplatte: Auswirkungen der Insolvenz auf Kunden und Angestellte.

Schließung der Hammer-Märkte in der Mecklenburgischen Seenplatte: Auswirkungen der Insolvenz auf Kunden und Angestellte.
Schließung der Hammer-Märkte in der Mecklenburgischen Seenplatte: Auswirkungen der Insolvenz auf Kunden und Angestellte.

Hammer-Märkte schließen: Datzetaler Familie kämpft um Garantieansprüche!

Die Schließung der Hammer-Märkte in der Mecklenburgischen Seenplatte sorgt für große Besorgnis unter Angestellten und Kunden. Viele fühlen sich von der aktuellen Insolvenz des Unternehmens stark betroffen. In einem konkreten Fall äußert eine Familie aus Datzetal bei Neubrandenburg ihren Unmut über die Situation und die mangelhafte Kommunikation seitens Hammer. Nach dem Kauf eines Fliegengitters für rund 1000 Euro im September 2024, stellte sich bald heraus, dass die Garantie nicht wie versprochen eingelöst werden konnte.

Am 26. Juni 2024 meldete die Unternehmensgruppe Brüder Schlau Insolvenz in Eigenverwaltung an. Dies erschwerte die Situation für Kunden, die auf Garantieleistungen angewiesen sind, erheblich. So wollte die betroffene Familie im Juli 2024 den Garantieanspruch für das defekte Fliegengitter geltend machen, erhielt jedoch nur unzureichende Unterstützung. Statt einer schnellen Reparatur bot das Unternehmen lediglich Klebeband an – die Kosten für Anfahrt und Arbeitszeit musste die Familie selbst tragen.

Unklare Garantieansprüche

Die unübersichtliche Situation macht es für viele Kunden schwer nachzuvollziehen, wie es mit ihren Garantieansprüchen weitergeht. Laut den Informationen bleibt der Garantieanspruch auch nach der Insolvenz bestehen, muss jedoch als Insolvenzforderung an den Sachwalter Dirk Andres von der Kanzlei Andres-Partner in Düsseldorf gerichtet werden. Es bleibt unklar, ob und wie viel die Familie für das defekte Fliegengitter erhalten wird, da dies von der Insolvenzmasse und der Gläubigerrangordnung abhängt.

Mehrere andere Kunden berichten von ähnlichen Erfahrungen und drücken ihr Unverständnis über die mangelnde Kommunikation seitens Hammer aus. Trotz mehrfacher Nachfragen erhielten sie kaum Rückmeldungen, sondern lediglich Vertröstungen, was die Frustration weiter steigert. Hammer hat sich bisher zu den Schließungen oder Kündigungen in Mecklenburg-Vorpommern nicht geäußert.

Künftige Herausforderungen

Die Unsicherheiten, die mit dieser Insolvenz einhergehen, treffen nicht nur Einzelne, sondern ganze Familientruppen, die auf die Versprechen des Unternehmens vertraut haben. Die Schließung der Märkte in der Region wird weitreichende Folgen haben, die noch lange nachhallen werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation für die betroffenen Kunden entwickeln wird und ob es bald bessere Nachrichten aus der Unternehmenszentrale gibt.