Grauenhafte Vergangenheit: Alt Rehser Haus sorgt für Ärger und Unruhe
Das Haus Rethra in Alt Rehse bleibt aufgrund seiner traurigen Geschichte und des Verfalls ein Streitthema für Anwohner und Gemeinde.

Grauenhafte Vergangenheit: Alt Rehser Haus sorgt für Ärger und Unruhe
In der kleinen Gemeinde Alt Rehse sorgt ein verfallenes Gebäude für großes Unbehagen unter den Anwohnern. Das einstige Gasthaus Rethra, das traurige Berühmtheit erlangte durch den gewaltsamen Tod einer Frau, zeigt sich von Wildwuchs umgeben und ist stark vernachlässigt. Bürgermeister Sven Flechner schildert die besorgniserregende Situation: „Die Eigentümerin muss immer wieder ermahnt werden, doch ihre Maßnahmen, wie das gelegentliche Mähen des Rasens, werden der Situation nicht gerecht.“ Laut dem Bericht von Nordkurier wünschen sich die Einwohner eine baldige Klärung, denn der ungepflegte Zustand des Grundstücks wird als Ärgernis empfunden.
Die Geschichte des Hauses ist ebenso tragisch wie spannend. Früher war es ein beliebter Treffpunkt, doch die dunklen Ereignisse, die sich dort abspielten, lassen ihm einen schrecklichen Schatten folgen. Der ehemalige Bewohner Axel G. hat noch immer einen Fußabdruck in der Gemeinde hinterlassen. Er war als „Ingo von Rethra“ bekannt und starb 2020 tragisch nach einem Brand, den er selbst verursacht hatte. Nach Angaben von wir-sind-mueritzer wurde der Fall offiziell archiviert, nachdem die Ermittlungen eingestellt wurden. So bleibt Axel G. nicht nur wegen seiner Vergangenheit, sondern auch aufgrund seiner mysteriösen Lebensgeschichte im Gedächtnis der Bevölkerung.
Ein Haus voller Fragen
Die aktuellen Herausforderungen sind nicht nur baulicher Natur. Das Haus Rethra hat das Image der Gemeinde beschädigt, und die Bewohner wünschen sich einen Neuanfang. Überlegungen, die marode Gaststätte abzureißen und neu zu bauen, nehmen Gestalt an. Doch die Kommune kämpft mit der Hartnäckigkeit der Eigentümerin, die bislang ihrer Verantwortung nicht nachgekommen ist.
Die Lebensgeschichte von Axel G., der im Mai 2019 heiratete und dessen Frau Laura nach seinem Tod mit Anfeindungen konfrontiert wurde, wirft zudem Fragen auf. Sie kann momentan nicht kontaktiert werden, was die Situation um das Haus komplizierter macht. Seine Ex-Lebensgefährtin Sarah H. wurde unter weitreichend zwielichtigen Umständen tot aufgefunden, was zu einem Dilemma im Umgang mit der Vergangenheit des Hauses führt.
Der Weg zur Lösung
In der politischen Diskussion um das Haus zeigt sich die Kommune unzufrieden mit dem Dilemma rund um die Eigentümerschaft und die Reinigungs Pflicht der Anlieger, so die Worte von Flechner. Die Einwohner hoffen auf ein gutes Händchen der Verantwortlichen, um das Haus Rethra von seinem miesen Image zu befreien. Die Einbringung von Vorschlägen zur Revitalisierung des Areals könnte die Möglichkeit eines Neuanfangs darstellen.
Die Situation um das Haus Rethra und ihr früherer Bewohner steht sinnbildlich für die Herausforderungen, mit denen viele Gemeinden konfrontiert sind, wenn die Vergangenheit ihrer Häuser sie einholt. Geschichtliche Lasten wie die von Axel G. und die Frage um die Sicherheit der Bewohner und des Areals stehen im Raum. Bleibt zu hoffen, dass sich bald eine Lösung findet, die nicht nur die Bürger, sondern auch das geschundene Gebäude zur Ruhe kommen lässt. Weitere Informationen über die Kriminalitätslage in Europa können auf der Seite von Eurostat gefunden werden.