Weihnachten in Gefahr: Killer schlägt in Wismar zu!
Krimiautor Klaus-Peter Wolf präsentiert seinen neuen Roman „Weihnachtsmann-Killer 3“ mit Lesung in Wismar am 19. November 2025.

Weihnachten in Gefahr: Killer schlägt in Wismar zu!
Wenn das nächste Mal ein Weihnachtsmann in Wismar gesichtet wird, könnte er in großen Schwierigkeiten stecken. Denn im neuen Krimi von Klaus-Peter Wolf, dem Meister des Ostfrieslandkrimis, geht es ordentlich zur Sache: Der Titel „Weihnachtsmann-Killer 3“ verspricht nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch einen satirischen Blick auf die festliche Zeit. Der Autor aus Norden hat mit seiner Buchreihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen ein echtes Phänomen geschaffen. Wie die Ostsee-Zeitung berichtet, findet die Lesung am 19. November im Zeughaus in Wismar statt und ist bereits ausverkauft.
Die Handlung spielt, wenig überraschend, zur Weihnachtszeit, doch die Vorbereitungen beginnen bereits im August. Der Killer hat es auf Weihnachtsmänner abgesehen und plant offenbar, diese auf seine ganz eigene Weise aus dem Verkehr zu ziehen. Auf seiner „Todesliste“ steht auch die Kommissarin Klaasen, die im Laufe der Geschichte zur bedrohlichen Figur für den Protagonisten wird, da sie ihm in einem Verhör tief in die Seele geschaut hat. Er versteckt sich in Wismar mit seiner Freundin Susi, die er zuvor aus der Psychiatrie befreit hat. Somit wird Wismar nicht nur zur Kulisse, sondern auch zum Schauplatz eines verhängnisvollen Spiels zwischen Gut und Böse.
Ein neuer Blick auf Weihnachten
Klaus-Peter Wolf hat in seinen Büchern ein Gespür dafür, tabuierte Themen wie „Weihnachtshass“ aufzugreifen. Anstatt besinnliche Geschichten über Frieden und Freude zu erzählen, bietet Wolf eine kriminelle Alternative, die dem traditionellen Weihnachtsbild die Zähne zeigt. Bereits in der ersten Lesung wird auch der lokale Kolorit von Wismar thematisiert, wobei die Betreiber der gesichteten Geschäfte sicherlich gespannt auf die Erwähnung ihrer Läden warten.
Der 71-jährige Autor, der mehr als 120 Bücher verfasst hat, ist kein Unbekannter in der Literaturwelt. Seine Werke wurden in über 26 Sprachen übersetzt und haben bisher über 13 Millionen Leser*innen begeistert. Bekannt geworden ist Wolf durch die Ostfriesland-Krimireihe um Kommissarin Klaasen, deren dreizehn Bände kontinuierlich auf den Bestsellerlisten stehen. Die letzten siebzehn Kriminalromane fanden sich stets an der Spitze, was für die Qualität seiner Erzählungen spricht. Zudem ist Wolf für seine Drehbücher bekannt, die auch für Formate wie „Tatort“ realisiert wurden. Bei all dem Erfolg hat er die Küste als seine Heimat gewählt, nachdem er viele Jahre in Köln und anderen Regionen gelebt hat. Seine Leser*innen können sich im Januar auf einen neuen Ostfriesenkrimi mit dem Titel „Ostfriesen-Erbe“ freuen.
Der mörderische Weihnachtsmann
Die ersten Szenen von „Weihnachtsmann-Killer 3“ wurden übrigens in Wismar selbst geschrieben. Für Klaus-Peter Wolf sind es nicht nur die mörderischen Handlungen, die ihn reizen, sondern auch die psychologische Tiefe seiner Figuren. Sein Killer beobachtet das ganze Jahr über Weihnachtsmänner und wählt seine Opfer anhand ihrer Verhaltensweisen aus. Diese schaurig-komische Mischung zieht die Leser*innen in ihren Bann, während sie sich gleichzeitig die Frage stellen: Wie sieht es mit den Gefühlen um Weihnachten wirklich aus?
In einer Zeit, in der die ersten Weihnachtsartikel in den Supermärkten bereits zu finden sind, ist es spannend, wie Wolf über das Fest der Liebe reflektiert. Sein einzigartiger Ansatz wird nicht nur die Wismarer, sondern auch viele andere Leser*innen auf eine ganz andere Art und Weise unterhalten. Die Vorfreude auf den Weihnachtsmann-Killer ist groß – und wer weiß, vielleicht wartet in Wismar das nächste große Verbrechen auf seine Aufklärung.
Weitere Informationen über Klaus-Peter Wolf finden interessierte Leser*innen auf seiner offiziellen Webseite hier.