Ostsee unter Druck: Aktuelle Pegelstände und Sturmflutwarnungen!
Erfahren Sie die aktuellen Pegelstände der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern und wichtige Informationen zu Sturmfluten.

Ostsee unter Druck: Aktuelle Pegelstände und Sturmflutwarnungen!
Am heutigen 9. November 2025 stehen die Küsten von Mecklenburg-Vorpommern im Fokus, insbesondere die Pegelstände der Ostsee. Aktuelle Messungen in Wismar, Warnemünde, Althagen, Barth, Stralsund, Sassnitz und Greifswald geben Aufschluss über die Wasserstände und die potenziellen Risiken durch Sturmfluten. Laut einem Bericht von Ostsee-Zeitung wird dabei erklärt, was die Begriffe „Mittleres Niedrigwasser“ (MNW) und „Mittleres Hochwasser“ (MHW) bedeuten. Zwischen 2010 und 2020 betrugen die Werte für Warnemünde 407 cm beim MNW und 617 cm beim MHW.
Historisch gesehen sind die höchsten Hochwasserstände an der Ostseeküste von großer Bedeutung. Der Rekord von 770 cm wurde 1872 in Warnemünde gemessen, während der niedrigste Wasserstand bei 332 cm am 18. Oktober 1967 registriert wurde. Im Rahmen der Sturmflut-Alarmierung werden die verschiedenen Wasserstandsklassen von der Hochwasserzentrale, den jeweiligen Bundesländern, Landkreisen, der Polizei und Feuerwehr überwacht. Dabei kommen diverse Warnkanäle wie Radio, Fernsehen und digitale Plattformen zum Einsatz.
Sturmfluttendenzen und ihre Folgen
Die Sturmflut-Klassifizierung an der deutschen Ostseeküste teilt diese in vier Kategorien ein: Eine gewöhnliche Sturmflut liegt zwischen 1,00 und 1,24 m über dem mittleren Wasserstand. Schwere Sturmfluten übersteigen bereits die 1,50m-Marke, während sehr schwere Sturmfluten sogar über 2,00 m ansteigen. Diese Klassifizierungen helfen, potenzielle Schäden und Risiken besser einzuschätzen. Die letzte schwere Sturmflut im Oktober hat massive Schäden von rund 56 Millionen Euro verursacht, was die Dringlichkeit von Präventionsmaßnahmen unterstreicht.
Besonders betroffen ist die Stadt Sassnitz, die einen Finanzbedarf von etwa 42 Millionen Euro für die Wiederherstellung der Infrastruktur meldete. Zudem müssen rund 6 Millionen Euro aufgebracht werden, um Sandverluste an Stränden und Dünen durch künstliche Aufspülungen zu kompensieren.
Ausblick und Vorbereitung
Die bevorstehenden Sturmflutsaisons machen es erforderlich, weiterhin aufmerksam zu sein. Während einige Regionen an der Nordseeküste womöglich mit Sturmfluten zwischen 1,5 bis 3,5 m über dem mittleren Hochwasser rechnen müssen, bleibt die Ostseeküste durch ihre eigenen spezifischen Sturmflutklassen betroffen. Wie bsh.de beschreibt, sind ähnliche Überwachungen und Klassifizierungen auch an der Nordsee notwendig.
Die Bürger sind gut beraten, die Warnungen ernst zu nehmen und sich rechtzeitig auf mögliche Hochwasserereignisse einzustellen. Die Vielseitigkeit der Warnkanäle ermöglicht es, Informationen schnell und effizient zu verbreiten, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen.
Bleiben Sie also aufmerksam und informiert, denn an den Küsten kann sich das Wetter schnell ändern. Es gibt Zickzack Kämpfe mit dem Wetter, aber mit gut gewappneten Vorkehrungen können wir den Herausforderungen besser begegnen!