Rostocks Warnowquartier: Bürgerschaft entscheidet über Zukunft am 19. November!
Rostock plant eine Bürgerschaftssitzung am 19. November zur Grundsatzentscheidung über das geförderte Warnowquartier.

Rostocks Warnowquartier: Bürgerschaft entscheidet über Zukunft am 19. November!
In Rostock steht die Bürgerschaft vor einer wichtigen Entscheidung: Am 19. November wird über das geplante Warnowquartier abgestimmt. Dieses urban geplante Wohn- und Arbeitsgebiet erstreckt sich zwischen Dierkow, Toitenwinkel, Gehlsdorf und der Stadtmitte und soll mehr als 1.000 Wohnungen sowie 1.000 Arbeitsplätze bieten. Die Verwirklichung dieses Projekts ist jedoch nicht ohne Hürden, wie nordkurier.de berichtet.
Die Stadtverwaltung weist auf “notwendige Anpassungen” hin, sowohl in Bezug auf Finanzen als auch auf den Zeitplan. So müssen bis Ende November Änderungswünsche beim Bund eingereicht werden, der das Projekt mit 32,5 Millionen Euro unterstützt. Doch nicht alle Pläne bleiben wie geplant. Das ursprünglich vorgesehene Mehrgenerationenhaus, das eine Kita und ein Pflegeheim umfassen sollte, wird aufgrund sinkender Geburtenzahlen gestrichen. Die dafür eingeplanten 6,25 Millionen Euro Fördermittel müssen zurückgegeben werden, was die Stadt allerdings in die Theaterwerkstätten umplanen will.
Theaterwerkstätten im Fokus
Die Baukosten der Theaterwerkstätten haben sich im Laufe der Planung auf rund 31,6 Millionen Euro verdoppelt. Eine Fertigstellung lässt sich frühestens für 2030 ins Auge fassen, obwohl der Förderbescheid eine Fertigstellung bis Ende 2026 vorsieht. Um diesen Zeitrahmen einhalten zu können, plant die Stadt eine Verlängerung des Zeitraums bis Ende 2028 zu beantragen.
Ein weiterer Aspekt, der die Stadtplanung in Rostock beeinflusst, ist die nachhaltige Stadtentwicklung, die nicht nur auf das Warnowquartier Anwendung findet. Im Bundeshaushalt 2024 stehen großartige 790 Millionen Euro für die Städtebauförderung zur Verfügung, wie bmwsb.bund.de erläutert. Diese Mittel sind unter anderem dafür vorgesehen, Innenstädte und soziale Quartiere zu stabilisieren und aufzuwerten.
Die Projekte zur Stadtentwicklung zielen darauf ab, nachhaltige städtebauliche Strukturen zu schaffen und die urbanen Räume an den sich verändernden Bedürfnissen der Bevölkerung auszurichten. So wird die Förderung auch von Klimaschutzmaßnahmen begleitet, die seit 2020 als Fördervoraussetzung gelten. Es bleibt spannend, welche weiteren Impulse der Bund zur Unterstützung von Städten und Gemeinden gezielt setzen wird.