Schwan blockiert Haustür: Polizei muss in Friedland eingreifen!
Ein aggressiver Schwan blockierte in Friedland einen Hauseingang, Polizeieinsatz zur Befreiung am 12.11.2025.

Schwan blockiert Haustür: Polizei muss in Friedland eingreifen!
Manchmal bringen uns die kleinen Dinge im Leben zum Schmunzeln, doch in Friedland kam es am Mittwochmorgen, dem 12. November 2025, zu einem Vorfall, der nicht nur für den betroffenen Anwohner, sondern auch für die Polizei und die Nachbarn eine unerwartete Wendung nahm. Ein aggressiver Schwan hatte es sich vor der Haustür eines 38-jährigen Mannes bequem gemacht und sorgte damit für gehörige Aufregung.
Der unglückliche Bewohner wollte einfach nur das Haus verlassen, doch der Schwan blockierte den Ausgang und ließ ihn nicht passieren. Nach ein paar Minuten vergeblicher Versuche, an dem gefiederten Störenfried vorbeizukommen, blieb dem Mann nichts anderes übrig, als die Polizei um Hilfe zu bitten. Das berichtet NDR.
Polizei und Betriebshof im Einsatz
Die alarmierten Polizisten trafen am Einsatzort ein und wurden von einer verwirrten, aber scheinbar nicht aggressiven Kreatur empfangen. Ihre Erfahrung mit solchen Einsatzlagen kam hier eindeutig zum Tragen. Die Beamten mussten einen Mitarbeiter des örtlichen Betriebshofs hinzuziehen, der eine Transportbox mitbrachte, um den Schwan behutsam zu fangen.
Nach kurzer Zeit gelang es den Polizisten, den Schwan in die Box zu bringen – allerdings nicht ohne erheblichen Widerstand. Es stellte sich heraus, dass der Schwan ein durchaus hartnäckiger Zeitgenosse war. Schließlich wurde er sicher verpackt und zu einem nahegelegenen Teich transportiert, wo er unversehrt ausgesetzt wurde. Die Polizei gab zudem an, dass keine weiteren Ermittlungen zu den Motiven des gefiederten Aggressors angestellt werden.
Ein aufmerksames Plätzchen
In der Nachbarschaft wurde der Vorfall schnell zum Gesprächsthema. „So eine Schwan-Blockade hatte ich noch nie erlebt“, schmunzelte ein Nachbar, der die Szenerie beobachtet hatte. Die Polizeisprecherin ergänzte sogar scherzhaft, dass man von Motivforschung des Schwans absehe – „Wir lassen das Wasser einfach weiterfließen.“
Wie man sieht, kann ein gefiederter Nachbar manchmal große Schwierigkeiten verursachen, während die Beamten der Ordnung trotz aller Widersprüche ihren humorvollen Umgang mit der Situation behielten. Man darf gespannt sein, ob der Schwan künftig erneut für solche Streiche sorgt oder seinem neuen Lebensraum am Teich den Vorzug gibt. In jedem Fall bleibt uns eine amüsante Geschichte, die bei den Friedländer:innen noch lange für Gesprächsstoff sorgen dürfte.
Die Vorfälle wie diese erinnern uns daran, dass nicht nur Menschen, sondern auch Tiere ihren Platz im urbanen Leben haben und manchmal für unerwartete Herausforderungen sorgen.