Schwerin verwandelt früheres Fußballfeld Paulshöhe in Wohngebiet!

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Schwerin plant den Verkauf des Sportplatzes Paulshöhe. Ein Architekturwettbewerb soll attraktive Wohnbebauung und Grünflächen schaffen.

Schwerin plant den Verkauf des Sportplatzes Paulshöhe. Ein Architekturwettbewerb soll attraktive Wohnbebauung und Grünflächen schaffen.
Schwerin plant den Verkauf des Sportplatzes Paulshöhe. Ein Architekturwettbewerb soll attraktive Wohnbebauung und Grünflächen schaffen.

Schwerin verwandelt früheres Fußballfeld Paulshöhe in Wohngebiet!

In Schwerin wird die alte Sportstätte „Paulshöhe“ bald Geschichte sein. Einst war der Platz, an dem namhafte Fußballer wie Baumgart, Benthin und Stammann für Furore sorgten, die Heimat für spannende Duelle in der DDR-Liga. Leider ist der Zustand des Geländes mittlerweile alles andere als einladend. Als „Lost Place“ wird die verwilderte Fläche beschrieben, die nicht nur verlassen wirkt, sondern auch immer wieder das Interesse von Unbefugten auf sich zieht.

Die Stadtverwaltung blickt nun in eine neue Zukunft für das Areal. Baudezernent Bernd Nottebaum hat klargestellt, dass eine Rückkehr des Fußballs an die „Paulshöhe“ ausgeschlossen ist. Nach der Schließung mussten sowohl Dynamo als auch der FSV 02 ihre Plätze verlassen und fanden in Lankow neue Standorte. Trotz der Dringlichkeit, die Sportstätte wieder nutzbar zu machen, steht die Aufwertung des Geländes nun ganz oben auf der Agenda der Stadt.

Neues Wohngebiet in Planung

Im Zuge dieser Pläne hat die Stadtvertretung den Verkauf des etwa vier bis fünf Millionen Euro teuren Geländes beschlossen. Die ursprünglichen Pläne der Waldorfschule, dort einen Neubau zu errichten, wurden aufgegeben, und die Fläche wird nun für die Entwicklung eines Wohngebiets in Betracht gezogen. Ein Architekturwettbewerb für die Neugestaltung soll bereits im kommenden Jahr ausgeschrieben werden, um eine attraktive Lösung zu finden, die sowohl finanziell als auch ästhetisch ansprechend ist.

Während die Pläne Formen annehmen, gibt es noch einige Unklarheiten, insbesondere hinsichtlich der Art der Veräußertung. Der zuständige Baudezernent will hier abwarten, welche Vorschläge im Rahmen des Wettbewerbs eingereicht werden. Ein Bebauungsplan könnte als nächster Schritt im Jahr 2028 folgen, mit dem Ziel, Wohnbebauung sowie angrenzende Grünflächen zu schaffen und so ein neues Quartier in die Stadt zu integrieren.

Die lange Vorlaufzeit und die zahlreichen Umplanungen führen dazu, dass manche Anwohner skeptisch auf die Entwicklung blicken. Der Stillstand wurde bislang oft auf Prioritäten in der Stadtverwaltung zurückgeführt. Dennoch hoffen viele auf eine positive Wendung und sind gespannt, welche Ideen bei dem Wettbewerb hervorgebracht werden.