Skandal um Landesorden: Nitz erhebt schwere Vorwürfe gegen Merkel!
Am 15.09.2025 kritisiert Thomas Nitz in einem offenen Brief an Manuela Schwesig die Verleihung des Landesordens an Angela Merkel.

Skandal um Landesorden: Nitz erhebt schwere Vorwürfe gegen Merkel!
In einem aufsehenerregenden offenen Brief an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat Thomas Nitz aus Stralsund am 15. September 2025 seine scharfe Kritik an der bevorstehenden Verleihung des Landesordens an Dr. Angela Merkel formuliert. Diese Ehrung soll am 29. September 2025 in Stralsund stattfinden, was Nitz als „Verhöhnung der Menschen im Land“ empfindet. In seinem Schreiben spricht er die Folgen von Merkels Migrationspolitik an und kritisiert die vermeintlich „maßlose Selbstüberschätzung“ der früheren Bundeskanzlerin.
Besonders ins Visier nimmt Nitz die Auswirkungen der seit 2015 geführten Migrationspolitik, die er als spaltend für die Gesellschaft wahrnimmt. Vor allem junge arabische Männer stehen oft im Mittelpunkt der negativen Statistiken, die Nitz zitiert. Diese Statistiken – insbesondere zu Arbeitsbereitschaft, Frauen- und Kinderrechten sowie Antisemitismus – lassen nach seiner Meinung zynische Rückschlüsse zu. „Brexit“ und die Erosion der EU hält er für direkte Folgen von Merkels Entscheidungen. Er fordert mehr Anerkennung für 1,6 Millionen Landeskinder, die unter diesen Folgen leiden, und weist auf einen ignorierten Vorschlag zur Anerkennung dieser Kinder hin.
Ein Blick zurück auf die Migrationspolitik
Zur Erinnerung: Bei ihrem berühmten Satz „Wir schaffen das“ 2015 hatte Angela Merkel eine Welle der Solidarität im Land ausgelöst. Unzählige Bürger, die sich unpolitisch gaben, engagierten sich und boten Geflüchteten aus Syrien Hilfe an. Doch die anfängliche Hochstimmung schlug bald um, als die Zahl der Ankommenden stieg. Von einer positiven Stimmung in der Gesellschaft ist seitdem nicht mehr viel geblieben. Zunehmend wurde Migration mit Terrorismus und Kriminalität assoziiert, was die Medien laut t-online nur verstärkten.
Zeugnisse dieser negativen Stimmung sind auch in den aktuellen Zahlen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes verankert. Wie nd-aktuell berichtet, wird 2024 ein Höchststand an Anfragen wegen rassistischer Diskriminierung erwartet. Obschon die Gesellschaft anfänglich zusammenrückte, sank das Gefühl, in Deutschland „willkommen zu sein“, dramatisch. Von 83% im Jahr 2018 fiel dieser Wert bis 2023 auf 65%.
Merkels Vermächtnis und öffentliche Wahrnehmung
In einer ARD-Dokumentation äußerte Merkel, sie bereue nichts, bedauere jedoch, dass nicht früher Maßnahmen getroffen wurden. Ihre Aussage verdeutlicht, dass die Reflexion über zehn Jahre Migrationspolitik komplex und vielschichtig bleibt. Obwohl Deutschland im internationalen Vergleich noch passable Ergebnisse in den Bereichen Arbeit, Bildung und Wohnen erzielt hat, ist das Land in den Augen vieler Bürger heute polarisiert und unsicher. Merkel selbst hat in ihrem Umfeld stets betont, dass Bund, Länder und Kommunen verlässlich Unterstützung leisten müssen, um die Herausforderungen zu bewältigen – eine Sichtweise, die in den letzten Jahren jedoch auf heftige Kritik stieß.
Der offene Brief von Nitz spiegelt nicht nur individuelle Empfindungen wider, sondern bestätigt auch die Vielzahl an Stimmen, die mit der gegenwärtigen Situation hadern. Die politische Landschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert, und die Rolle von Angela Merkel in diesem komplexen Geschehen wird weiterhin intensiv diskutiert.