Vogelgrippe in MV: Schutz- und Überwachungszonen drastisch ausgeweitet!

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Mecklenburg-Vorpommern reagiert auf die Ausbreitung der Vogelgrippe H5N1 mit erweiterten Schutz- und Überwachungszonen.

Mecklenburg-Vorpommern reagiert auf die Ausbreitung der Vogelgrippe H5N1 mit erweiterten Schutz- und Überwachungszonen.
Mecklenburg-Vorpommern reagiert auf die Ausbreitung der Vogelgrippe H5N1 mit erweiterten Schutz- und Überwachungszonen.

Vogelgrippe in MV: Schutz- und Überwachungszonen drastisch ausgeweitet!

In diesen Tagen ist die Vogelgrippe zurück ins Rampenlicht gerückt und sorgt für Aufregung in einigen deutschen Regionen, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern. Die Geflügelpest, die amtlich im Landkreis Vorpommern-Greifswald festgestellt wurde, betrifft mittlerweile auch einen Betrieb in Sassen-Trantow mit rund 28.000 Tieren. Als ob das nicht genug wäre, kam ein positiver Test auf das hocheffiziente H5N1-Virus aus dem benachbarten Landkreis Uckermark in Brandenburg hinzu. Die Situation ist alarmierend, und die Behörden haben sofort Schutz- und Überwachungszonen erweitert, um weiteren Schaden abzuwenden. Die betroffenen Gemeinden erstrecken sich über Sassen-Trantow, Loitz, Dersekow, Levenhagen, Dargelin, Görmin, Bentzin und Tutow, wie NDR berichtet.

Diese dynamische Ausbreitung der Vogelgrippe ist besonders besorgniserregend, da hunderte Wildvögel, darunter viele Kraniche, an dem Virus gestorben sind. Allein zwischen Anfang September und Mitte Oktober wurden mehrere Ausbrüche des H5N1 in Deutschland registriert, vor allem in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Brandenburg. Über 500.000 Haus- und Wildvögel wurden bereits getötet, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, so RND.

Umfassende Maßnahmen angeordnet

Die Behörden haben in den betroffenen Zonen eine sofortige Aufstallungspflicht verhängt, was bedeutet, dass Halter von Geflügel ihre Tiere in geschlossenen Ställen oder wildvogelsicheren Volieren halten müssen. Dies gilt auch für Betriebe mit mehr als 5.000 Tieren im gesamten Landkreis. Die Stallpflicht trifft besonders die Regionen in Wassernähe, und die Teilnehmer an Geflügelausstellungen und Märkten sind aufgefordert, ihre Veranstaltungen abzusagen. Die Situation ist auch durch den aktuellen Vogelzug kompliziert, der den Austausch von Viren zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel fördert, wie Deutschlandfunk beschreibt.

Betriebe müssen nicht nur ihre Tiere in Sicherheit bringen, sondern auch Anforderungen wie die Meldung der Anzahl, des Standorts und der Nutzungsart erfüllen. Schutzzonen mit einem Radius von drei Kilometern um die Infektionsherde sowie Überwachungszonen mit zehn Kilometern sind ebenfalls eingerichtet worden. Diese strengen Regelungen sollen sicherstellen, dass das Virus nicht weiter um sich greift und die Lebensmittelversorgung nicht gefährdet wird.

Symptome und Vorsorgemaßnahmen für Halter

Besonders betroffen sind Kraniche, die bereits in Brandenburg hohe Sterblichkeiten aufweisen. Aber auch an andere Wildvögel wird das Virus weitergegeben, was die Situation dramatisch gestaltet. Halter sollten ihre Tiere genau beobachten und bei Verdachtsfällen sofort das Veterinäramt informieren. Typische Symptome sind Apathie, Futterverweigerung, hohes Fieber und Atemprobleme. Wer Tiere hat, sollte einige wichtige Vorsichtsmaßnahmen einhalten: direkter Kontakt zu Wildvögeln vermeiden, Futter und Einstreu unzugänglich aufbewahren, und Stallungen in gutem Zustand halten, wie die RND empfiehlt.

Die Vogelgrippe ist ein ernstzunehmendes Problem, und die Behörden fordern ein schnelles und koordiniertes Handeln, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen und die Gesundheit der Tiere sowie der Menschen zu schützen. Mit einer Reihe von strengen Sicherheitsmaßnahmen und der Bereitschaft zur schnellen Reaktion wird versucht, das Virus in den Griff zu bekommen und die Bevölkerung bestmöglich zu schützen.