Junge Union MV: Politisches Wunderkind Jenny Gundlach im Fokus!

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Jenny Gundlach, 22, führt die Junge Union in MV an. Sie setzt sich für Bildung und Mittelstand ein und sieht großes Potenzial in der Jugend.

Jenny Gundlach, 22, führt die Junge Union in MV an. Sie setzt sich für Bildung und Mittelstand ein und sieht großes Potenzial in der Jugend.
Jenny Gundlach, 22, führt die Junge Union in MV an. Sie setzt sich für Bildung und Mittelstand ein und sieht großes Potenzial in der Jugend.

Junge Union MV: Politisches Wunderkind Jenny Gundlach im Fokus!

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Junge Union in frischem Wind unterwegs. An der Spitze steht mit 22 Jahren die engagierte Jenny Gundlach. Sie führt die Jugendorganisation der CDU in einem Bundesland, in dem flache politische Strukturen den schnellen Aufstieg ermöglichen. Gundlach sieht die Jugend politisch so aktiv wie nie zuvor, und das merkt man ihr an. Ein erstes klares Ziel verfolgt die junge Politikerin: Die Förderung von Arbeitsplätzen und die Stärkung des Mittelstands.

Die Entscheidung, politisch aktiv zu werden, fiel für Gundlach während eines Schülerpraktikums bei CDU-Politiker Philipp Amthor. Ihre Kritik an der Bildungspolitik ließ sie nicht kalt; sie wollte Dinge verändern. So trat sie in die Junge Union ein und schaffte in kurzer Zeit den Sprung vom Kreisvorstand Vorpommern-Greifswald zur Landesvorsitzenden. Für viele mag das atemberaubend schnell erscheinen, aber in MV wird jungen Menschen eine solche Verantwortung nicht nur zugetraut, sie wird geradezu erwartet. Im Alter von 20 Jahren übernahm sie bereits den Vorsitz.

Politisches Vorbild und klare Ansichten

Gundlach hat Angela Merkel als politisches Vorbild, was in der CDU unterschiedlich aufgenommen wird. Ihre Verehrung für die frühere Kanzlerin ist unverkennbar – sie schätzt Merkels ausgleichenden und starken Einfluss in Europa. Dennoch bleibt Gundlach, trotz dieser Bewunderung, ihrem konservativen Kompass treu. Dies macht sie in der Auseinandersetzung mit anderen Parteien, wie der AfD und der Linken, deutlich, die sie als gespalten empfindet. Ihr Ziel ist, die Jugend zu motivieren, sich politisch zu engagieren und Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden.

Eines der zentralen Themen, das Gundlach vorzubringen gedenkt, ist die Bildung. Sie plädiert für ein dreigliedriges Schulsystem, bestehend aus Gymnasium, Realschule und Hauptschule. Nur so könne man individuelle Stärken fördern und jedem Kind die faire Chance bieten, die es verdient. In ihrer politischen Arbeit sieht sie die Notwendigkeit, klare und verständliche Lösungen zu präsentieren – vor allem für die jüngere Generation.

Ein Blick in die Zukunft

Trotz ihrer beeindruckenden Karriere und des Aufstiegs innerhalb der Jungen Union plant Gundlach vorerst keine Kandidatur für die Landtagswahlen im Jahr 2026. Vielleicht spielt auch der Gedanke an die eigene berufliche Entwicklung eine Rolle, da sie momentan ein Trainee-Programm zur Versicherungskauffrau absolviert, nachdem sie ihr Geschichtsstudium erfolgreich abgeschlossen hat.

In einer Zeit, in der Polarisierung und digitale Medien das direkte Miteinander beeinflussen, sieht Gundlach ein enormes politisches Potenzial in der Jugend. „Die sozialen Medien verstärken die Polarisierung“, sagt sie, und mehr denn je ist es nötig, dieses Potenzial zu nutzen. Die politische Beteiligung junger Menschen ist entscheidend, um eine lebendige Demokratie zu fördern, da liegt was an!