Neues Gefahrenabwehrzentrum in Greifswald: Sicherer für Vorpommern!
Grundsteinlegung für ein modernes Gefahrenabwehrzentrum in Greifswald am 28. Oktober 2025 zur Verbesserung der Katastrophenschutzinfrastruktur.

Neues Gefahrenabwehrzentrum in Greifswald: Sicherer für Vorpommern!
Am kommenden Dienstag, den 28. Oktober 2025, wird in Greifswald ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Sicherheitsinfrastruktur in der Region gemacht. Auf dem Gelände des Verwaltungsgebäudes in der Feldstraße findet die Grundsteinlegung für ein neues Gefahrenabwehrzentrum statt, das eine Vielzahl von zentralen Einrichtungen zusammenführen soll. Wie der Nordkurier berichtet, zielt dieses multifunktionale Zentrum darauf ab, die Zusammenarbeit der Fachkräfte im Katastrophenschutz erheblich zu verbessern.
Das geplante Zentrum wird unter anderem die Rettungszentrale, die integrierte Leitstelle sowie die Telenotarztzentrale beherbergen. Weiterhin wird ein Brand- und Katastrophenschutz mit einem gesamten Führungsstab eingerichtet. Die Bundelung dieser Ressourcen an einem Ort wird es ermöglichen, im Krisenfall schneller und effektiver auf Naturkatastrophen, Brände oder größere Unfälle zu reagieren. Die Inbetriebnahme des Zentrums ist für das Jahr 2027 geplant.
Ein modernes Arbeitsumfeld
Um den Mitarbeitenden ein modernes und effizientes Arbeitsumfeld zu bieten, wird das Gefahrenabwehrzentrum mit modernen Technologien ausgestattet. Im Sinne einer nachhaltigen Energieversorgung sind Teile des Gebäudes auch mit Photovoltaikanlagen vorgesehen, zudem wird es an das Fernwärmenetz angeschlossen. Dies unterstreicht die zukunftsweisende Ausrichtung des Projekts, das etwa 33,6 Millionen Euro kosten wird. Diese Investition ist nicht nur eine Verbesserung der Infrastruktur, sondern auch ein Meilenstein für die Sicherheit im Landkreis Vorpommern-Greifswald, so der NDR.
Der Landkreis hat bereits mit den vorbereitenden Maßnahmen begonnen: Am 25. August 2025 starteten die ersten Bauarbeiten. Für die Dauer der Bauzeit wird der Parkplatz an der Kreisverwaltung für Fremdparker gesperrt. Besucher und Mitarbeiter können jedoch weiterhin ihre Fahrzeuge abstellen, sodass die Erreichbarkeit gewährleistet bleibt.
Politische Unterstützung
Bei der Grundsteinlegung werden unter anderem der Landrat Michael Sack, Kreistagspräsidentin Sandra Nachtweih sowie der stellvertretende Bürgerschaftspräsident Dr. Andreas Kerath erwartet. Ihre Anwesenheit verdeutlicht die politische Unterstützung für dieses wichtige Projekt. Der steigende Bedarf an einem leistungsfähigen und gut organisierten Katastrophenschutz macht deutlich, dass mit den neuen Einrichtungen in Greifswald ein richtiger Schritt in die Zukunft unternommen wird.
Dies zeigt auch, wie ernst die Verantwortlichen die Sicherheit der Bürger im Landkreis nehmen. Die Zusammenführung aller Blaulicht-Kräfte unter einem Dach wird es ermöglichen, effizienter auf Notfälle zu reagieren. Ein weiteres Indiz für die Notwendigkeit solcher Maßnahmen ist die zunehmende Häufigkeit von Naturkatastrophen und großen Unfällen, die eine optimale Vorbereitung und schnelle Reaktion erfordern.
In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, dass solche Institutionen eng zusammenarbeiten und ihre Ressourcen bündeln. Das Gefahrenabwehrzentrum in Greifswald könnte somit ein Vorbild für andere Regionen sein, um die Sicherheit der Bevölkerung nachhaltig zu gewährleisten.