Uni Greifswald triumphiert klar im Derby: 39:24 gegen HC Vorpommern!
SG Uni Greifswald/Loitz gewinnt im Stadtderby gegen HC Vorpommern Greifswald mit 39:24 und sichert sich den Aufstieg in die Regionalliga.

Uni Greifswald triumphiert klar im Derby: 39:24 gegen HC Vorpommern!
Die Handballwelt in Greifswald hat noch immer mit den Nachwirkungen des spektakulären Stadtderbys zu kämpfen, das am 27. Oktober 2025 in der Peenetalhalle stattfand. Die SG Uni Greifswald/Loitz lieferte eine beeindruckende Leistung ab und gewann das Aufeinandertreffen mit dem HC Vorpommern Greifswald deutlich mit 39:24. Eine wahre Machtdemonstration, die die Zuschauer in Begeisterung versetzte. Laut Nordkurier war das Spiel bis zur 13. Minute umkämpft, dann sorgte ein Tor von Ivica Simic für die Führung des Uni-Teams.
Ben Zimmer, einer der Schlüsselspieler des HC Vorpommern, musste nach zwei Minuten wegen einer schweren Knieverletzung aufgeben, was die Hoffnungen seines Teams auf einen Erfolg erheblich beeinträchtigte. Zur Halbzeit führte die SG Uni bereits komfortabel mit 21:14. Torwart Jan Kominek, der aufgrund einer Verletzung von Paul Weier kurzfristig ins Tor kam, glänzte nicht nur durch einige Paraden, sondern erzielte auch ein Tor. Trainer Jürgen Radloff bedankte sich ausdrücklich bei Kominek und seinem Hauptverein Empor Rostock für die Unterstützung.
Erfolgreiche Saison für HC Vorpommern
Wenngleich das Derby für den HC Vorpommern unglücklich endete, bleibt die Gesamtbilanz der Saison positiv. Der Verein hat sich bereits jetzt als sicherer Aufsteiger in die Regionalliga etabliert, was die erfolgreichste Saison in seiner Geschichte darstellt. Als Schlüssel zum Aufstieg wird Igor Urbaniak erwähnt, der maßgeblich an den entscheidenden Toren beteiligt war, wie von NDR berichtet. Zudem steht ein Führungswechsel bevor: Ben Westphal wird sportlicher Leiter und verlässt seine Position als Cheftrainer nach fünf Jahren. Diese Veränderung könnte frischen Wind in die Teamstruktur bringen.
Eine Neuverpflichtung steht ebenfalls ins Haus: Max Eichhorn wird als Linksaußen zum Kader stoßen und bringt Erfahrung von Empor Rostock mit. Die nächsten beiden Spiele, die noch in dieser Saison anstehen, werden ebenfalls auf heimischem Boden ausgetragen – das könnte der Mannschaft zusätzliche Motivation geben. Ein breiter aufgestellter Kader ist für die anstehenden Herausforderungen unverzichtbar und könnte der Schlüssel zum Erfolg in der Regionalliga sein.
Die Rückmeldung der Trainer
Die Reaktionen nach dem Derby könnten nicht unterschiedlicher sein. Jürgen Radloff zeigte sich über die Leistung seiner Mannschaft erfreut und hob die positive Entwicklung hervor. Im Kontrast dazu war HC-Trainer Gunnar Jasmann deutlich enttäuscht und erkannte die Verdienste der Loitzer an. Dieser Spannungsbogen zwischen den beiden Teams könnte die Rivalität und die Vorfreude auf künftige Begegnungen nur weiter befeuern.
Insgesamt bleibt die sportliche Szene hier in Greifswald nicht nur aufregend, sondern auch voller Potential für die Zukunft. Mit frischen Impulsen und ehrgeizigen Zielen geht es weiter in die Regionalliga, während die Erinnerungen an das letzte Stadtderby noch lange nachhallen werden.