Alarm in Mansfeld-Südharz: Geflügelpest zwingt zu drastischen Maßnahmen!

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Im Landkreis Mansfeld-Südharz wurde H5N1-Vogelgrippe festgestellt, 35.000 Hühner mussten getötet werden. Stallpflicht gilt seit 24. Oktober.

Im Landkreis Mansfeld-Südharz wurde H5N1-Vogelgrippe festgestellt, 35.000 Hühner mussten getötet werden. Stallpflicht gilt seit 24. Oktober.
Im Landkreis Mansfeld-Südharz wurde H5N1-Vogelgrippe festgestellt, 35.000 Hühner mussten getötet werden. Stallpflicht gilt seit 24. Oktober.

Alarm in Mansfeld-Südharz: Geflügelpest zwingt zu drastischen Maßnahmen!

In Kelbra, im Landkreis Mansfeld-Südharz, schlägt das H5N1-Virus hohe Wellen. Am 3. November 2025 wurde in einer Legehennenhaltung die Geflügelpest amtlich festgestellt. Dies hat weitreichende Folgen für die regionalen Geflügelhalter, denn mehr als 35.000 Federtiere mussten tierschutzgerecht getötet werden, um eine weitere Ausbreitung des virusbedingten Ausbruchs zu verhindern. Das Veterinäramt hat bereits Sperrzonen eingerichtet, um die übrigen Bestände und die menschliche Bevölkerung zu schützen. Auch die Stallpflicht, die seit dem 24. Oktober im gesamten Landkreis gilt, wird streng überwacht. Hier dürfen Geflügel nur in geschlossenen Ställen oder gesicherten Vorrichtungen untergebracht werden.

Wie das Animal Health Online berichtet, sind über 4.000 Geflügelhalter von dieser Maßnahme betroffen. Besonders besorgniserregend ist, dass seit dem Ausbruch der Geflügelpest innerhalb der letzten zwei Wochen über 1.500 tote Wildvögel am umliegenden Stausee Kelbra gefunden wurden. Ein klarer Hinweis auf die Dringlichkeit der Situation.

Gefahr durch H5N1

H5N1 ist nicht nur ein Schlag für die Geflügelindustrie, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken für Menschen. Laut der Weltgesundheitsorganisation handelt es sich um ein Influenza-Virus, das eine hochinfektiöse Atemwegserkrankung bei Vögeln verursacht, besser bekannt als Vogelgrippe. Während H5N1-Infektionen bei Menschen relativ selten sind, können sie von milden Krankheitsverläufen bis hin zu schweren, sogar tödlichen Fällen führen. Besonders betroffen sind jene, die engen Kontakt zu infizierten Tieren haben.

Immer wieder dokumentierte Ausbrüche zeigen, dass das Virus nicht nur Vögel, sondern zunehmend auch Säugetiere befallen kann. Berichte über Erkrankungen bei Füchsen, Katzen und sogar Kühen, wie im Fall der H5N1-Infektionen in Texas, beunruhigen Experten. Dieser Trend deutet darauf hin, dass die Gefahren der viralen Influenza ernst genommen werden müssen, auch hier in Deutschland.

Globale Ausbreitung

Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt: Der H5N1-Virus ist ein globales Problem. Laut SLH gab es seit 2022 einen signifikanten Anstieg der H5N1-Vogelgrippefälle bei Wildvögeln weltweit. In den USA wurden 70 menschliche Fälle dokumentiert, darunter ein tödlicher Vorfall, was die Besorgnis weiter erhöht. Diese Epidemien haben weltweit sowohl Wildvögel als auch Nutztiere betroffen und erfordern eine verstärkte Überwachung und Präventionsmaßnahmen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

Besonders wichtig bleibt es, sich über die Symptome und Risiken von H5N1 zu informieren. Menschen, die in engem Kontakt mit infiziertem Geflügel stehen, müssen besonders vorsichtig sein und entsprechende Schutzvorkehrungen treffen.

In Anbetracht der aktuellen Situation ist es unerlässlich, wachsam zu bleiben und sich über Entwicklungen rund um die Geflügelpest zu informieren. Die Maßnahmen der Behörden und die Verantwortung jedes Einzelnen können entscheidend sein, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.