Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt: Leichter Rückgang im Oktober!

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Arbeitslosigkeit in Mansfeld-Südharz sinkt leicht auf 9,8%. Aktuelle Zahlen und Entwicklungen im Arbeitsmarkt Sachsen-Anhalt.

Arbeitslosigkeit in Mansfeld-Südharz sinkt leicht auf 9,8%. Aktuelle Zahlen und Entwicklungen im Arbeitsmarkt Sachsen-Anhalt.
Arbeitslosigkeit in Mansfeld-Südharz sinkt leicht auf 9,8%. Aktuelle Zahlen und Entwicklungen im Arbeitsmarkt Sachsen-Anhalt.

Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt: Leichter Rückgang im Oktober!

In Sachsen-Anhalt gibt es erfreuliche Nachrichten: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober 2025 leicht gesunken. Konkrete Werte zeigen, dass etwa 85.900 Menschen ohne Beschäftigung sind, was einen Rückgang um rund 900 Personen im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 7,7 Prozent, und das ist ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum September dieses Jahres. Dennoch zeigt sich ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, als die Quote bei 7,5 Prozent lag, wie Zeit berichtet.

Der größte Brocken in der Statistik bleibt die Situation der älteren Arbeitslosen, von denen ein erheblicher Anteil, nämlich 36,1 Prozent, 50 Jahre und älter ist. Für diese Gruppe gestaltet sich der Weg zurück ins Arbeitsleben oft schwieriger. Erfreulich ist jedoch, dass die Jobcenter in Sachsen-Anhalt insgesamt 119.000 erwerbsfähige Leistungsberechtigte betreuen, was einen Rückgang um rund 900 im Vergleich zum Vormonat und 5.300 im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Regionale Unterschiede

In Sachsen-Anhalt gibt es erhebliche regionale Unterschiede in der Arbeitslosenquote. So ist der Landkreis Mansfeld-Südharz mit 9,8 Prozent die Region mit der höchsten Quote, gefolgt von Halle (9,6 Prozent) und dem Landkreis Stendal sowie Dessau-Roßlau, wo beide Regionen eine Quote von 9,2 Prozent ausweisen. Auf der anderen Seite gibt es Regionen mit deutlich niedrigeren Quoten, etwa die Börde mit 5,3 Prozent und der Harz mit 5,9 Prozent.

Region Arbeitslosenquote
Mansfeld-Südharz 9,8%
Halle 9,6%
Stendal 9,2%
Dessau-Roßlau 9,2%
Börde 5,3%
Harz 5,9%

Der Arbeitsmarkt insgesamt

Im Oktober gab es zudem die Meldung von 3.377 freien Stellen, was Hoffnung auf neue Beschäftigungsmöglichkeiten gibt. Laut der Arbeitsagentur war die Gesamtsituation jedoch von einem fehlenden Schwung geprägt, wie auch auf der Webseite der Agentur für Arbeit zu lesen ist. Trotz der sinkenden Zahlen bleibt die Lage für die Langzeitarbeitslosen, die über ein Jahr ohne Anstellung sind, weiterhin angespannt.

Die Unterbeschäftigungsquote sank im Mai 2025 auf 9,8 Prozent, was einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt waren 111.300 Personen unterbeschäftigt, was zeigt, dass der Druck auf dem Arbeitsmarkt zwar leicht abgenommen hat, die Herausforderungen aber bestehen bleiben.

Es bleibt abzuwarten, ob der positive Trend der sinkenden Arbeitslosenzahlen anhalten kann und welche Maßnahmen ergriffen werden, um den Arbeitsmarkt weiter zu beleben und den Älteren und Langzeitarbeitslosen die Rückkehr in den Job zu erleichtern.