Blitzgefahr auf der A38: Sangerhausen setzt Geschwindigkeitsmessungen fort!
Mobile Blitzer auf der A38 im Kreis Mansfeld-Südharz überwachen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Aktuelle Infos und Strafen.

Blitzgefahr auf der A38: Sangerhausen setzt Geschwindigkeitsmessungen fort!
Im Bundesland Sachsen-Anhalt wird heute, am 23.09.2025, aufgepasst: Auf der Autobahn A38, besonders im Bereich rund um Sangerhausen und Oberröblingen, stehen mobile Blitzer bereit, um Geschwindigkeitsübertretungen zu überwachen. Um 11:08 Uhr wurden die ersten Messungen in einer 120 km/h-Zone durchgeführt, was auf eine hohe Gefahr für schnelle Fahrer hindeutet. Laut News.de ist die Bundespolizei dabei, den Verkehr kontinuierlich im Auge zu behalten, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.
Die Autobahn A38 erstreckt sich über 219 km von Göttingen bis Naunhof östlich von Leipzig und führt durch mehrere Städte, darunter Thüringen und Mansfeld-Südharz. Der schnelle und flexible Einsatz mobiler Radargeräte zeigt, wie wichtig es ist, die Geschwindigkeitsgrenzen zu respektieren und Unfälle zu vermeiden. Denn Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nicht nur ein häufiges Vergehen, sondern auch die Hauptursache für Verkehrsunfälle.
Die bestraften Geschwindigkeitsübertretungen
Doch was passiert, wenn man es mit dem Gas übertreibt? Geschwindigkeitsverstöße können schnell teuer und unangenehm werden. Ein Bußgeld wird, egal ob innerorts oder außerorts, ab einer Überschreitung von 26 km/h fällig. Mit einem Bußgeld von bis zu 800 Euro und möglichen Punkten in Flensburg ist die Kostenfalle schnell geschlossen. Laut ADAC gibt es einen bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog, der einen klaren Rahmen für Strafen und rechtliche Folgen setzt.
Innerorts liegen die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen wie folgt: Bis 10 km/h zu schnell sind es 30 Euro, während eine Überhöhung von 31 bis 40 km/h bereits 260 Euro kostet, mit einem drohenden Fahrverbot von zwei Monaten. Außerorts sieht die Regelung etwas anders aus: Hier beginnt das Bußgeld ab 20 km/h, und bei 41 bis 50 km/h kostet es schon 320 Euro. Wer sich besonders dreist verhält und über 70 km/h zu schnell fährt, kann mit bis zu 800 Euro und einem Fahrverbot rechnen, wie das Bussgeldportal bestätigt.
Fahrverbot und mehr
Wie wirkt sich ein Fahrverbot aus? Grundsätzlich wird ein Fahrverbot ab einer Überschreitung von 31 km/h innerorts und 41 km/h außerorts verhängt. Die Dauer beträgt meist ein bis drei Monate. Außerdem drohen Wiederholungstätern noch härtere Strafen: Wer innerhalb eines Jahres zweimal geblitzt wird, muss mit einem zusätzlichen Fahrverbot rechnen. Hier zeigt sich, dass das verkehrswidrige Verhalten nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer erheblich belastend sein kann.
Insgesamt sollte jeder Autofahrer sich dieser Regeln bewusst sein und auch stets auf die angegebenen Speedlimits achten. Schließlich sind gut ausgebaute Straßen kein Freibrief für wahre Raser. Vielmehr sollte der Fokus auf einer sicheren Fahrt liegen – für einen ungetrübten Fahrspaß im Straßenverkehr.