Sachsen-Anhalt: Höchster Krankenstand Deutschlands durch Erkältungswelle!

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Sachsen-Anhalt verzeichnet 2025 den höchsten Krankenstand in Deutschland, vor allem durch Atemwegserkrankungen.

Sachsen-Anhalt verzeichnet 2025 den höchsten Krankenstand in Deutschland, vor allem durch Atemwegserkrankungen.
Sachsen-Anhalt verzeichnet 2025 den höchsten Krankenstand in Deutschland, vor allem durch Atemwegserkrankungen.

Sachsen-Anhalt: Höchster Krankenstand Deutschlands durch Erkältungswelle!

Die jüngste DAK-Auswertung für das erste Halbjahr 2025 hat alarmierende Ergebnisse zu tage gefördert: Der Krankenstand ist auf 6,6 Prozent angestiegen, was leicht unter dem Vorjahresniveau von 6,8 Prozent liegt. Besonders auffällig ist der Anstieg der Atemwegserkrankungen, die um 13 Prozent zugenommen haben. Dies zeigt sich vor allem durch die Erkältungswelle im Januar und Februar 2025, die viele Arbeitnehmer aus dem Takt brachte. Laut Magdeburg klickt haben mehr als 55,7 Prozent der Erwerbstätigen zwischen Januar und Juni 2025 mindestens einmal gefehlt.

Ein genauerer Blick auf die Daten offenbart, dass durchschnittlich 66 von 1.000 Beschäftigten täglich krankgeschrieben waren, und die häufigste Ursache für die Fehltage waren mit 22 Prozent die Atemwegserkrankungen, gefolgt von Muskel-Skelett-Erkrankungen (19 Prozent) und psychischen Erkrankungen (15 Prozent). Besonders die Anzahl der Fehltage wegen Atemwegserkrankungen ist besorgniserregend: Pro 100 DAK-versicherte Beschäftigte gab es 158 Fehltage, was einem Anstieg von 31 Tagen im Vergleich zum ersten Quartal 2024 entspricht. DAK-Vorstandschef Andreas Storm warnt: „Beim Krankenstand kann keine Entwarnung gegeben werden“ und fordert eine tiefgehende Diskussion über die Ursachen dieser Fehlzeiten, wie DAK berichtet.

Ursachen und Entwicklungen

Mediziner und Gesundheitsexperten diskutieren über mögliche Ursachen für die steigenden Zahlen. Insbesondere wird auf die erhöhte Verbreitung von Viren, wohl bedingt durch die anhaltenden Nachwirkungen der Corona-Pandemie, hingewiesen. Darauf reagiert auch die AOK, die in einer Analyse erklärt, dass Muskel- und Skelett-Erkrankungen zusammen mit Atemwegserkrankungen nach wie vor die Hauptursachen für die Krankschreibungen sind. Die Ausbreitung von Viren und die damit verbundene Empfänglichkeit für Infektionen könnten hier eine Rolle spielen, betont die AOK.

Dennoch gibt es auch positive Entwicklungen: Die Krankenstände im Bereich psychischer Erkrankungen zeigen mit einem Rückgang von 8 Prozent eine erfreuliche Tendenz. Auch die Fehltage aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen sind um 6 Prozent gesunken. Durchschnittlich lag die Erkrankungsdauer bei 10,3 Tagen pro Fall, was ebenfalls eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr darstellt, wo sie bei 10,8 Tagen lag.

Fazit

Die Daten zur Gesundheit und zur Fehlzeitenbilanz im ersten Halbjahr 2025 zeigen, wie wichtig es ist, auf die eigene Gesundheit zu achten und rechtzeitige Maßnahmen zu ergreifen. Gerade in Zeiten erhöhter Krankheitsanfälligkeit ist Prävention gefragt. Die Herausforderungen sei es, sich nicht nur um akute Erkrankungen zu kümmern, sondern auch langfristige Strategien zur Gesundheitsförderung und zur Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu entwickeln.