Insolvenz-Welle trifft Budenheim: Würzburger & Co. KG in Not!

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Das Busunternehmen Würzburger & Co. KG aus Budenheim hat Insolvenz angemeldet. Fakten und Hintergründe zur Situation.

Das Busunternehmen Würzburger & Co. KG aus Budenheim hat Insolvenz angemeldet. Fakten und Hintergründe zur Situation.
Das Busunternehmen Würzburger & Co. KG aus Budenheim hat Insolvenz angemeldet. Fakten und Hintergründe zur Situation.

Insolvenz-Welle trifft Budenheim: Würzburger & Co. KG in Not!

Das Busunternehmen Würzburger & Co. KG aus Budenheim hat Insolvenz angemeldet, ein Entscheid, der für viele Fahrgäste und Mitarbeiter in der Region einschneidende Folgen haben könnte. Am 31. Oktober 2025 wurde das Insolvenzverfahren vom Amtsgericht Mainz eröffnet. Geschäftsführer Gerhard Würzburger strebt an, den Betrieb fortzusetzen, gibt jedoch keine näheren Details über die Zukunft seines Unternehmens preis. Das Unternehmen betreibt die Flotte RheinMain-Express, die für Busreisen, Flughafentransfers und Chauffeurdienstleistungen bekannt ist. Ob diese Dienstleistungen weiterhin angeboten werden können, bleibt abzuwarten.

Wie chip.de berichtet, hat das Amtsgericht Mainz am 8. September 2025 zunächst eine vorläufige Verwaltung über das Vermögen der Würzburger & Co. KG angeordnet. In diesem Zusammenhang wurde Rechtsanwalt Dr. Jörg Lehr als Insolvenzverwalter eingesetzt. Er wird die Kontrolle über die finanziellen Bewegungen und Vermögenswerte des Unternehmens übernehmen, um die Masse zu sichern und eine ungeordnete Befriedigung einzelner Gläubiger zu verhindern.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Für alle Gläubiger gilt nun, dass sie bis zum 29. Dezember 2025 ihre Forderungen anmelden müssen. Dabei müssen auch Sicherungsrechte unverzüglich mitgeteilt werden. Wichtig zu wissen: Verfügungen des Unternehmens sind nur mit der Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam, was zu einer zusätzlichen Unsicherheit führt. Die rechtlichen Vorgaben orientieren sich an der Insolvenzordnung sowie an der europäischen Insolvenzverordnung, sodass alles sehr genau eingehalten werden muss.

Der Berichtstermin ist für den 30. Januar 2026 angesetzt, was bedeutet, dass bis dahin alle Beteiligten sich auf den Entscheid vorbereiten müssen und einen klaren Überblick über die aktuelle Situation des Unternehmens gewinnen sollten. Die Würzburger & Co. KG, die seit 1998 in der Branche tätig ist und als eines der bedeutendsten Busunternehmen im Rhein-Main-Gebiet gilt, muss nun sehen, wie sie aus dieser finanziellen Misere herauskommen kann.

Der Weg nach vorn

Gerhard Würzburger, der das Unternehmen persönlich haftend leitet, hat alles daran gesetzt, dass die Geschäfte unter seiner Leitung weiterlaufen können. Doch wesentliche Informationen über die nächsten Schritte werden nicht kommuniziert, und die Unsicherheit bleibt. Das Gefühl, dass „da liegt was an“, ist in der Luft, denn viele der über 300 Busunternehmen in Deutschland haben mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen. Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland hat in den vergangenen Jahren zugenommen – ein Trend, der sich scheinbar nicht aufhalten lässt.

Die Situation ist nicht nur für die Angestellten und die Geschäftsführung kritisch, sondern betrifft auch Kunden und Partner des Unternehmens. Verkehrsverbindungen könnten betroffen sein, und das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der angebotenen Dienste könnte leiden. So bleibt abzuwarten, ob und wie es mit dem beliebten RheinMain-Express weitergeht und ob das Unternehmen die Wende schaffen kann, die viele jetzt herbeisehnen.