Rehe gefährden den Verkehr: Mehrere Unfälle am 3.11.2025!

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Am 3.11.2025 kam es in Wittenberg und Umgebung zu mehreren Verkehrsunfällen mit Rehen, die erhebliche Sachschäden verursachten.

Am 3.11.2025 kam es in Wittenberg und Umgebung zu mehreren Verkehrsunfällen mit Rehen, die erhebliche Sachschäden verursachten.
Am 3.11.2025 kam es in Wittenberg und Umgebung zu mehreren Verkehrsunfällen mit Rehen, die erhebliche Sachschäden verursachten.

Rehe gefährden den Verkehr: Mehrere Unfälle am 3.11.2025!

Was tut sich aktuell in der Region? Am 2. und 3. November 2025 mussten Autofahrer in Sachsen-Anhalt auf der Hut sein, denn gleich mehrere Vorfälle mit Rehen brachten unerwartete Gefahren auf den Straßen. Besonders in der frühen Morgenstunde des 3. November blieb es nicht ohne Zwischenfälle, wie sachsen-anhalt.de berichtet.

Am Morgen des 3. November befuhr eine 26-jährige Frau mit ihrem Opel die B 187 in Richtung Listerfehrda, als circa 200 Meter vor dem Ortseingang plötzlich ein Reh auf die Fahrbahn lief. Es kam zum Zusammenstoß, der am Fahrzeug einen Sachschaden verursachte, glücklicherweise blieb die Fahrerin unverletzt. Wenig später, um 07:00 Uhr, berichtete eine 32-jährige Ford-Fahrerin aus Prettin von einem ähnlichen Vorfall – auch hier gab es eine Kollision mit einem Reh, das später euch erlöst werden musste. Auch hier blieb der Schaden auf der Fahrerseite, jedoch war die Sache für das Tier tragisch.

Vorfälle vom Vortag

Bereits am 2. November gab es zwei weitere Unfälle mit Rehen. Ein 34-jähriger Mann, der gegen 06:10 Uhr die Kap-Straße in Richtung Möllensdorf befuhr, musste auch ein Reh auf der Fahrbahn erkennen. Trotz einer Gefahrenbremsung kam es zum Zusammenstoß. Auch ein 45-jähriger Skoda-Fahrer hatte ein unglückliches Ende im Dunkeln: Er prallte auf der B 107 circa einen Kilometer vor Hohenlubast gegen ein Reh, das am Unfallort verendete. In einem weiteren Vorfall am selben Tag versuchte ein 54-jähriger Skoda-Fahrer auf der B 182, einem Reh auszuweichen, jedoch kam es auch hier zur Kollision.

Verkehrskontrollen und weitere Schäden

Am 3. November sorgten nicht nur die Wildunfälle für Aufsehen. In der Willy-Lohmann-Straße rangierte ein 64-jähriger Transporterfahrer und touchierte dabei einen parkenden Audi, was ebenfalls zu einem Sachschaden an beiden Fahrzeugen führte. Dazu wurden ebenfalls Geschwindigkeitskontrollen im Pöplitzer Weg durchgeführt: zwischen 11:30 und 12:30 Uhr überschritten einige Autofahrer die zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h – dreimal wurde die Höchstgeschwindigkeit missachtet. Die Polizei sprach daraufhin ein Verwarngeld und Bußgelder aus.

Die Ereignisse in den letzten Tagen verdeutlichen die Gefahren im Straßenverkehr, die von Wildtieren ausgehen können. Autofahrer sind aufgefordert, besonders in der Dämmerung und in ländlichen Gebieten erhöhte Aufmerksamkeit zu zeigen. Halten Sie Ihre Augen offen und seien Sie vorsichtig – die Tiere können oft unerwartet die Fahrbahn kreuzen.