Chemnitz steht vor Heizungswende: Gas, Holz oder Sonne? So geht's!

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Chemnitz diskutiert zukunftssichere Heizlösungen. Neue Gesetze fördern erneuerbare Energien bis 2028. Informieren Sie sich hier!

Chemnitz diskutiert zukunftssichere Heizlösungen. Neue Gesetze fördern erneuerbare Energien bis 2028. Informieren Sie sich hier!
Chemnitz diskutiert zukunftssichere Heizlösungen. Neue Gesetze fördern erneuerbare Energien bis 2028. Informieren Sie sich hier!

Chemnitz steht vor Heizungswende: Gas, Holz oder Sonne? So geht's!

In Köln könnte sich schon bald einiges im Bereich der Heizungsversorgung tun. Zurzeit heizen die meisten Wohnungen in der Stadt noch mit Erdgasthermen. Doch mit dem Inkrafttreten des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) stehen Veränderungen bevor. Diese Regelungen sollen den Umstieg auf klimafreundliche Heizalternativen vorantreiben. Dabei beschäftigt die Wohnungseigentümer vor allem die Frage, welche Heizlösungen in Zukunft am besten zum Einsatz kommen.

Aktuell verlegt der Energieversorger Eins Fernwärme-Leitungen in der Barbarossastraße, was durchaus als ein Schritt in die richtige Richtung angesehen werden kann. Dennoch bleibt eine Vielzahl an Heizoptionen, die Kölner Hauseigentümern offenstehen. Die Umstellung hin zu erneuerbaren Energien ist nicht nur wichtig für die Umwelt, sie wird auch durch staatliche Anreize gefördert.

Neues Gesetz bringt frischen Wind

Wie die Bundesregierung berichtet, wird ab Januar 2024 in Neubauten innerhalb neuer Baugebiete nur noch Heizungen installiert, die auf mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien basieren. Damit beginnt eine Übergangszeit, in der Kommunen, darunter auch Köln, bis zum Jahr 2028 festlegen müssen, wo klimaneutrale Gasnetze und Wärmenetze ausgebaut werden. Großstädte haben dabei sogar bis 2026 Zeit.

Der neue GEG-Plan zielt darauf ab, die Wärmewende zügiger voranzutreiben. Ein beachtliches Ziel: Deutschland möchte bis 2045 klimaneutral sein, während drei Viertel der Heizungen gegenwärtig noch auf fossilem Gas oder Öl basieren. Ab 2028 wird es für neue Heizungen sogar verpflichtend, einen größeren Anteil an erneuerbaren Energien zu nutzen.

Fördermöglichkeiten für Eigentümer

Besonders interessant für Hausbesitzer ist, dass ab dem 27. August 2024 auch Förderanträge für den Heizungstausch möglich sein werden. Hierbei können Eigentümer bis zu 35 Prozent der Investitionskosten erstattet bekommen, während besonders effiziente Maßnahmen einen zusätzlichen Bonus bieten können. Dazu kommt, dass ab dem 27. Februar 2024 auch Eigenheimbesitzer bei der KfW Zuschüsse beantragen können, mit einer maximalen Förderung von bis zu 70 Prozent, abhängig vom Einkommen.

Die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten umfassen auch weitere energetische Sanierungsmaßnahmen wie Dämmungen oder neue Fenster. Dabei wird sogar die Energieberatung gefördert, was den Eigentümern hilft, die bestmöglichen Entscheidungen in puncto Heizsysteme zu treffen.

Pragmatische Ansätze für die Übergangszeit

Insbesondere interessant sind die Regelungen rund um Heizungshavarien: Bestehende Systeme dürfen repariert werden, was für viele Eigentümer eine pragmatische Lösung bietet. Vermieter, die Förderungen in Anspruch nehmen, dürfen die Kosten für den Heizungstausch übrigens nicht auf die Miete umlegen, was ein weiterer Anreiz ist, sich mit den Veränderungen auseinanderzusetzen.

Mit einer kontinuierlichen Steigerung des CO2-Preises für fossile Brennstoffe, der ab 2024 auf 45 Euro pro Tonne steigt und bis 2027 weiter ansteigt, wird der Druck auf bestehende Systeme wachsen. Damit steht fest: Der Wandel hin zu umweltfreundlicheren Heizlösungen in Köln steht vor der Tür und bietet zahlreiche Chancen für alle, die jetzt aktiv werden.