Dresdens Internationale Schule: Jetzt geht’s richtig los!
Dresden International School bereitet sich auf Schülerzuwachs durch ESMC-Fabrik vor; neuer Direktor James Brightman ab August 2025.

Dresdens Internationale Schule: Jetzt geht’s richtig los!
In Dresden tut sich einiges! Die Dresden International School (DIS) wechselt die Führung und rüstet sich gleichzeitig für ein starkes Schülerwachstum. James Brightman, der seit August 2023 als neuer Direktor aktiv ist, bringt nicht nur frischen Wind, sondern auch eine bunte Mischung an internationalen Erfahrungen mit. Ursprünglich aus Indianapolis, USA, hat er in über 25 Jahren in Ländern wie Südkorea, Österreich und Äthiopien gearbeitet.
Aktuell hat die DIS 430 Schüler mit einer vielversprechenden Erwatung von 90 bis 100 neuen Mitschülern innerhalb der nächsten zwei Jahre. Dies ist hauptsächlich der Ansiedlung des Chip-Herstellers ESMC zu verdanken, der heuer mit einer Investition von zehn Milliarden Euro in eine neue Fabrik im Dresdner Norden die Region stärken will. Und damit nicht genug: ESMC wird voraussichtlich bis zu 2000 Fachkräfte in die Stadt ziehen, was zusätzlichen Bedarf an Schulplätzen schafft.
Schulangebot und Neubau
Die Stadt sowie der Freistaat Sachsen haben bereits das Gespräch mit der DIS gesucht und die Schule gebeten, Plätze für die ESMC-Familien bereitzustellen. Dafür ist ein neuer Gebäudeteil in Planung, der bis 2027 fertiggestellt werden soll. Zudem wird ab diesem Schuljahr an der DIS Mandarin unterrichtet – eine spannende Ergänzung für die Schüler, die globale Kompetenzen erwerben möchten.
Brightman hat sich das Ziel gesetzt, die Schule in eine neue Wachstumsphase zu führen. Seine Erfahrung in der Integration neuer Schüler wird hierbei von großem Vorteil sein. Besonders die asiatischen Schüler möchte er aktiv in die Klassengemeinschaften einbinden. Auch wenn er noch keine eigenen Stunden geplant hat, weiß er, dass die Unterstützung der Gemeinschaft im Vordergrund steht.
Internationale Schulen in Deutschland
All dies geschieht vor dem Hintergrund eines wachsenden Marktes für internationale Schulen in Deutschland. Laut deutschland.de sind diese Schulen eine beliebte Wahl für Expat-Familien, die oft den Lehrplänen ihres Heimatlandes folgen. Die meisten internationalen Schulen bieten Unterricht in Englisch oder bilingual an, und es wird angestrebt, dass die Schüler meist mit dem International Baccalaureate (IB) abschließen, was den Zugang zu Universitäten weltweit erleichtert.
In Deutschland gibt es mittlerweile 83 Schulen, die IB-Programme anbieten – eine Zahl, die steigend ist. Diese Schulen zeichnen sich durch kleine Klassen und internationale Lehrkräfte aus, wobei die Schulgebühren nicht zu verachten sind. Dennoch bieten viele Institutionen Stipendien an, die je nach Einkommen der Eltern variieren.
Die Dresden International School steht also an einer spannenden Weggabelung, mit James Brightman an der Spitze, der nicht nur als Direktor fungiert, sondern auch als Botschafter für eine zukunftsorientierte, internationale Bildung in Dresden. In seiner Freizeit entdeckt er mit seinen Söhnen die Welt – kürzlich erst ging es auf eine gemeinsame Expedition zum Kilimandscharo.