Hochwasser-Alarm in Dresden: Pegelstände der Elbe gefährden Stadtteile!
Erfahren Sie alles über die aktuellen Pegelstände der Elbe in Dresden und potenzielle Hochwasserwarnungen am 30.10.2025.

Hochwasser-Alarm in Dresden: Pegelstände der Elbe gefährden Stadtteile!
Am 30. Oktober 2025 steht die Elbe, einer der größten Flüsse Europas, wieder im Fokus. Sie entspringt in Tschechien und fließt durch Ostdeutschland bis zur Nordsee bei Brunsbüttel, wo sie schließlich Schleswig-Holstein und Niedersachsen berührt. Entlang des Flusses liegen bedeutende Städte wie Dresden, Dessau, Magdeburg und Wittenberge. Aktuelle Hochwasser-Warnungen betreffen vor allem Sachsen, und die Pegelstände in Dresden sind entscheidend für die Sicherheit der Anwohner. Dies berichtet DNN.
Die Pegelstände sind für die Hochwasserwarnungen in der Region von entscheidender Bedeutung. Hier wird zwischen „Mittlerem Niedrigwasser“ (MNW) und „Mittlerem Hochwasser“ (MHW) unterschieden, die Durchschnittswerte über bestimmte Zeiträume darstellen. Der MNW wird etwa aus dem Jahrestiefstwert der letzten zehn Jahre berechnet. Wenn die Pegel über kritische Werte steigen, sind Teile Dresdens, wie das Terrassenufer, Mickten, Johannstadt und die Pieschener Allee, von Überflutungen gefährdet. Mobile Flutschutztore werden bei Pegelständen über 6,10 Metern in der Weißeritzstraße aktiviert. Das gilt auch für die Ostraufer bei 7 Metern.
Hochwasserwarnstufen in Sachsen
Um ausführlich auf die Warnungen bei Hochwasser einzugehen, sollten die unterschiedlichen Alarmstufen in Sachsen beachtet werden. Diese sind wie folgt:
- Alarmstufe 1: Kleines Hochwasser (Beginn der Ausuferung).
- Alarmstufe 2: Mittleres Hochwasser (Überflutung von Grünland).
- Alarmstufe 3: Großes Hochwasser (Überflutung von Grundstücken).
- Alarmstufe 4: Sehr großes Hochwasser (Überflutung größerer Flächen).
Der mittlere Wasserstand der Elbe in Dresden liegt bei 156 cm während des Zeitraums vom 1. November 2010 bis 31. Oktober 2020. Der niedrigste Niedrigwasserstand wurde mit 21 cm angegeben, während der höchste Hochwasserstand 940 cm am 17. August 2002 erreichte. Diese Informationen stammen aus dem System des FIS Elbe, das umfassende Daten zur Elbe und ihren Nebenflüssen bereitstellt.
Schnelle Informationsverbreitung bei Hochwasser
Im Falle eines drohenden Hochwassers sind die zuständigen Institutionen wie Bundes- und Landesbehörden sowie lokale Feuerwehr und Polizei gemäß den Vorschriften gefordert, die Bevölkerung schnell zu informieren. Die Warnungen werden über verschiedenste Kanäle verbreitet, darunter Radio, Fernsehen, Lautsprecherwagen und soziale Medien. Auch digitale Werbetafeln kommen zum Einsatz, um die Bürger rechtzeitig zu warnen.
Berücksichtigt man die globale Klimawandelsituation, in der extreme Wetterereignisse zunehmen, bleibt es spannend, wie die Verantwortlichen in Zukunft mit den Herausforderungen rund um die Elbe umgehen werden. Bringt das Klimawandel noch mehr Wasser mit sich? Oder erleben wir doch mal einen Zeitraum der Trockenheit? Das Wasserlevels sind stets ein gutes Indiz, weshalb auch die Daten des Elbe Datenportals von großer Bedeutung sind, um gut informiert und auf alles vorbereitet zu sein.