Kunstrevolution in Dresden: Fluxus-Ausstellung begeistert bis März!
Erleben Sie die Ausstellung "Fluxuriös!" in Dresden: Kunst und Anti-Kunst der 1960er bis 1990er Jahre – vom 08.11.2025 bis 08.03.2026.

Kunstrevolution in Dresden: Fluxus-Ausstellung begeistert bis März!
Die Kunstszene in Dresden wird derzeit von der aufregenden Ausstellung „Fluxuriös! Kunst und Anti-Kunst der 1960er- bis 1990er-Jahre“ belebt, die im Blockhaus zu sehen ist. Diese einzigartige Schau, die vom Archiv der Avantgarden (ADA) der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) veranstaltet wird, zeigt rund 90 Werke der faszinierenden Fluxus-Bewegung. Vom 08. November 2025 bis zum 08. März 2026 sind die Besucher:innen eingeladen, Neues zu entdecken, das so bisher nicht ausgestellt wurde.
Die Fluxus-Kunst ist für ihre unkonventionellen Ansätze bekannt, die mit den traditionellen Grenzen der Kunst brechen. Diese Ausstellung packt den Kern dieser Bewegung an und lässt die Besucher:innen in die Welt einsteigen, wo Kunst, Alltag und Kommunikation miteinander verschmelzen. Die Werke von Künstler:innen wie Yoko Ono, Joseph Beuys, George Brecht und vielen anderen herausragenden Namen fordern die Wahrnehmung des Publikums heraus und machen deutlich, dass Kunst viel mehr sein kann als das, was in einem Rahmen hängt.
Einblick in die kreative Vielfalt
Die beeindruckende Sammlung, die die Kuratorin Antonella B. Meloni zusammengetragen hat, umfasst eine Vielzahl von Objekten: von Notenlinien und Texttafeln über politische Anspielungen bis hin zu meditativen Objekten, Alltagsgegenständen, Plakaten, Filmen, Fotos und Klanginstallationen. Besonders hervorzuheben ist Yoko Onos „Box of Smile“, die einen kleinen Spiegel enthält und zum Nachdenken anregt.
Die Ausstellung spricht die Vielfältigkeit und den sozialen Prozess von Fluxus an. Wie berichtet wird, haben die Künstler:innen durch ihre performativen Aktionen und interdisziplinären Happening-Formate die Grenzen zwischen Kunst und Alltag aufgelöst. So wurde die Kunstwelt nicht nur unterhalten, sondern auch nachhaltig verändert. Fluxus wird hier als ein lebendiger, offener Prozess dargestellt, der die Besucher:innen dazu einlädt, aktiv teilzunehmen und die Konzepte von Kunst neu zu erleben.
Besuchsinformationen und Anmeldung
Mit einer hohen Voranmeldungszahl für Führungen, berichtet Bernd Ebert, der Generaldirektor der SKD, ist das Interesse an der Ausstellung groß. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr sowie Samstag von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, während unter 17-Jährige und Studierende freien Eintritt erhalten.
Für alle, die sich für den kreativen Umgang mit Kunst interessieren, ist diese Ausstellung ein absolutes Muss. Hier wird nicht nur Kunst präsentiert, sondern neue Perspektiven auf das Verständnis von Kunst und Alltag eröffnet. Unter dem Motto „Spielerisch und subversiv“ lädt die Ausstellung dazu ein, die eigenen Vorstellungen von Kunst herauszufordern und zu erweitern. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall – insbesondere in einer Zeit, in der Kunst mehr denn je von der Interaktion und Beteiligung des Publikums abhängt.