Einsatz für die Erinnerung: Bundeswehr-Soldaten sammeln in Meißen!

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Bundeswehrsoldaten in Meißen sammeln Spenden für Kriegsgräberpflege, um an das Erbe des Krieges zu erinnern und Frieden zu fördern.

Bundeswehrsoldaten in Meißen sammeln Spenden für Kriegsgräberpflege, um an das Erbe des Krieges zu erinnern und Frieden zu fördern.
Bundeswehrsoldaten in Meißen sammeln Spenden für Kriegsgräberpflege, um an das Erbe des Krieges zu erinnern und Frieden zu fördern.

Einsatz für die Erinnerung: Bundeswehr-Soldaten sammeln in Meißen!

In Meißen wurde am Dienstagmorgen ein bemerkenswerter Empfang für Soldaten und Soldatinnen der Offiziersschule des Heeres organisiert. Oberbürgermeister Markus Renner hieß die Gruppe vor dem Rathaus herzlich willkommen. Diese Initiative ist Teil einer jährlichen Aktion, die um den Volkstrauertag rund um den 16. November durchgeführt wird. Dabei sammeln die Soldatinnen und Soldaten Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, eine Organisation, die sich um die Pflege und Betreuung deutscher Kriegsgräber in Europa und Nordafrika kümmert. Laut Sächsische.de ist das Ziel dieses Engagements die Erhaltung von Zehntausenden Kriegsgräbern, die sich über zahlreiche Länder verteilen.

Oberst Arno Schöberl hob die Bedeutung dieser Aktion hervor, die nicht nur zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft dient, sondern auch darauf abzielt, die Präsenz der Bundeswehr in Regionen ohne Truppenübungsplätze oder Stützpunkte zu zeigen. Im Rahmen der Spendenaktion wird nicht nur die Arbeit des Volksbundes unterstützt, sondern auch das Bewusstsein für die vielfältigen Aspekte der Kriegsgräberfürsorge geschärft.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Die Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde bereits im Jahr 1919 gegründet und ist damit eine der ältesten Organisationen dieser Art in Deutschland. Ihr Hauptsitz liegt in Kassel, und sie betreut mehr als 2,7 Millionen Kriegsopfer auf 832 Friedhöfen in 46 Ländern, wie auf Wikipedia nachzulesen ist. Die Organisation hat sich verpflichtet, das Gedächtnis an die Opfer von Krieg und Despotismus zu bewahren und unterstützt dabei sowohl Angehörige als auch die Jugend- und Bildungsarbeit.

Unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ engagiert sich der Volksbund nicht nur für die Instandhaltung der Friedhöfe, sondern auch für die Aussöhnung der Völker. Der Präsident Wolfgang Schneiderhan und der gerade amtierende Schirmherr, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, stehen hinter dieser wichtigen Arbeit, die oft durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert wird.

Spendenaktion mit gutem Ergebnis

Bei den letzten Spendenaktionen für den Volksbund wurden beachtliche Summen gesammelt. So konnten laut einer Meldung des Innenministeriums in Baden-Württemberg insgesamt 291.327 Euro für die Kriegsgräberfürsorge erzielt werden. Dies zeigt, dass die Unterstützung und Spendenbereitschaft der Bevölkerung ungebrochen hoch sind, wie auch Baden-Württemberg in seiner Pressemitteilung betont. Innenminister Reinhold Gall rief dazu auf, die Bedeutung des persönlichen Engagements zu unterstreichen und ermutigte die Bürgerinnen und Bürger, sich weiterhin aktiv an der Unterstützung des Volksbundes zu beteiligen.

Die Bedeutung solcher Aktionen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden; sie tragen nicht nur zur Erhaltung der Gedenken an die Gefallenen bei, sondern fördern auch den Frieden und die Versöhnung, die für die Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind.