Mit neuem BONI-Bus: Kirche stärkt Begegnungen in Ostritz!
Am 28.10.2025 wurde im IBZ St. Marienthal der erste BONI-Bus übergeben, um die pastorale Arbeit in der Diaspora zu stärken.

Mit neuem BONI-Bus: Kirche stärkt Begegnungen in Ostritz!
Am 28. Oktober 2025 war es soweit: Im Rahmen einer festlichen Übergabe in Paderborn wurden neun neue BONI-Busse an verschiedene Gemeinden und kirchliche Einrichtungen in Deutschland übergeben. Unter den glücklichen Empfängern befand sich auch das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) St. Marienthal in Ostritz, das nun seinen ersten BONI-Bus in Empfang nehmen konnte. Hierbei war ein herzlicher Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks, anwesend, der das Fahrzeug persönlich segnete und so den Grundstein für zahlreiche zukünftige Aktivitäten legte. Der neue BUS wird nicht nur für Veranstaltungen und Pflanzaktionen eingesetzt, sondern kommt auch in der Arbeit mit Kindern zum Tragen, wie die Berichterstattung des Bistums Dresden-Meißen erläutert.
Insgesamt wurden bei dieser Übergabe acht BONI-Busse und ein Caddy an Einrichtungen in verschiedenen deutschen (Erz-)Bistümern verteilt. Diese Fahrzeuge sind speziell für die pastorale Arbeit konzipiert und fördern mobilität sowie Begegnungen innerhalb der Glaubensgemeinschaften. Die neuen Fahrzeuge werden künftig in den Bistümern Berlin, Hamburg, Dresden-Meißen, Hildesheim, Osnabrück und Rottenburg-Stuttgart eingesetzt, um dort die Kinder- und Jugendarbeit, die Seniorenbegleitung sowie die Bildungs- und Begegnungsarbeit zu unterstützen.
Ein Erfolg für die Diaspora
Die BONI-Busse sind nicht nur ein Markenzeichen des Bonifatiuswerks, sondern auch ein Zeichen der Unterstützung für die katholischen Gemeinden in deutschen Diaspora-Regionen, wo der Katholikenanteil bei unter 20 Prozent liegt. Ein besonderer Pluspunkt: Das Bonifatiuswerk übernimmt zwei Drittel der Anschaffungskosten, was die Finanzierung für viele Pfarrgemeinden wesentlich erleichtert. Insgesamt sind aktuell etwa 600 BONI-Busse im Einsatz, die in den Fördergebieten des Werkes unterwegs sind, einschließlich in Nordeuropa sowie in Estland und Lettland. Diese Informationen liefert die gute Übersicht der Bonifatiuswerk.
Einige der neuen Fahrzeuge werden auch in anderen Regionen für die Jugendarbeit und zur Unterstützung von Freizeiten verwendet, wie beispielsweise bei der Katholischen Jugend Mecklenburg in Teterow, die damit Kinderfreizeiten und Ferienlager organisiert. Die Kirchengemeinden St. Michael in Wolfsburg und Maria – Hilfe der Christen in Wiesmoor profitieren ebenfalls von den neuen Bullis.
Boni-Busse: Mehr als nur Transporte
Die BONI-Busse stehen sinnbildlich für die Werte der Gemeinschaft, die das Bonifatiuswerk in seiner Arbeit vertritt: Förderung von Mobilität und Begegnung. Viele der Kinder und Jugendlichen, die mit den Bussen erreicht werden, stehen noch ganz am Anfang ihrer persönlichen Glaubensreise. Dieser Schritt in die Zukunft wird erleichtert durch die Initiative, auch ältere Gemeindemitglieder zu Gottesdiensten zu transportieren und ihnen somit ein aktives Gemeindeleben zu ermöglichen.
Die feierliche Übergabe der Fahrzeuge wurde durch ein gemeinsames Gebet und einen Reisesegen abgerundet, was den spirituellen Rahmen dieses Ereignisses unterstrich. Die Gemeinden dürfen auf ihre neuen Fahrzeuge gespannt sein, die zweifellos einen wertvollen Beitrag zum pastoralen Leben und zur Stärkung der Gemeinschaft leisten werden. Denn wie heißt es so schön? „Gemeinsam unterwegs sein, das macht stark!“
Geprägt von der Überzeugung, dass jeder Einzelne Teil eines größeren Ganzen ist, wird mit diesem Projekt ein Zeichen für den Zusammenhalt in der Kirche gesetzt, wie auch die Berichterstattung auf Bistum Dresden-Meißen hervorhebt.