Brücke zwischen Gadewitz und Redemitz: Abriss und Neubau stehen bevor!

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Der Neubau der gesperrten Brücke zwischen Gadewitz und Redemitz wird Ende 2026/27 beginnen, gefördert von der Deutschen Bahn.

Der Neubau der gesperrten Brücke zwischen Gadewitz und Redemitz wird Ende 2026/27 beginnen, gefördert von der Deutschen Bahn.
Der Neubau der gesperrten Brücke zwischen Gadewitz und Redemitz wird Ende 2026/27 beginnen, gefördert von der Deutschen Bahn.

Brücke zwischen Gadewitz und Redemitz: Abriss und Neubau stehen bevor!

In Großweitzschen wird es bald Veränderungen geben: Die Brücke der Kreisstraße zwischen Gadewitz und Redemitz wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Laut einer Mitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen ist die Brücke bereits seit mehr als zwei Jahren gesperrt, da sie sich in einem sehr schlechten baulichen Zustand befindet. Notinstandsetzungen und Verkehrseinschränkungen haben zunächst eine Nutzung bis zur Sperrung im Mai 2023 ermöglicht. Auch die Bürger haben die Notwendigkeit der Brückensperrung erkannt und eine Petition gestartet, um auf die Folgen der Schließung hinzuweisen. Es gibt jedoch eine positive Nachricht: Fußgänger dürfen die Brücke vorerst wieder benutzen.

Die Planungen für den Neubau der Brücke wurden bereits an ein Ingenieurbüro aus Dresden vergeben. Dieses wird die Objekt- und Fachplanung für die Tragwerksplanung übernehmen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben sind auf etwa 5 Millionen Euro geschätzt, wobei die Deutsche Bahn 50% der geplanten Baukosten übernimmt. Zudem wird eine finanzielle Unterstützung durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr angestrebt. Die Wiederherstellung des denkmalgeschützten Bauwerks kann jedoch nicht realisiert werden – der Abriss und der Neubau sind unumgänglich, um den Verkehrsanforderungen gerecht zu werden und die Sicherheit der Durchfahrt zu gewährleisten.

Neubau und Planung

Der Ersatzneubau hat für die Verantwortlichen hohe Priorität, mit einem geplanten Bauzeitrahmen bis Ende 2026/2027. Bei der Planung stehen zwei Varianten zur Diskussion: Der Neubau könnte an der gleichen Stelle oder parallel zur bestehenden Brücke erfolgen. Eine Vorzugsvariante wurde bereits identifiziert, die den Bau parallel zur vorhandenen Brücke vorsieht. Diese Entscheidung soll dazu beitragen, die Verkehrsströme zu optimieren und die Beeinträchtigungen während der Bauzeit minimal zu halten.

Die Brücke, die unter Denkmalschutz steht und im Denkmalverzeichnis des Freistaates Sachsen eingetragen ist, wurde zwischen 1875 und 1907 als Bruchsteinbrücke mit Eckverbänden aus Sandstein erbaut. Die Denkmalschutzbehörde hat dem Abriss zugestimmt, was die weiteren Planungen Fahrt aufnehmen lässt. Deutschland hat insgesamt etwa 40.300 Brücken, von denen die meisten zwischen 1960 und 1985 errichtet wurden. Aktuelle Herausforderungen, wie der Anstieg des Schwerverkehrs, machen die Modernisierung und Instandhaltung dieser wichtigen Verkehrsinfrastruktur unerlässlich.

Eine umfassende Strategie zur Brückenmodernisierung wurde aufgesetzt, um die bestehenden Brücken an die gestiegenen Anforderungen anzupassen. Dazu gehört die Ertüchtigung von hochbelasteten Strecken im Bundesautobahnnetz, die sowohl die Tragfähigkeit als auch die Verkehrssicherheit erhöhen sollen. Mit einem Augenmerk auf die bauliche Erhaltung, wird das Ziel verfolgt, die Infrastruktur für die kommenden Jahre zu sichern und den reibungslosen Betrieb im Verkehr zu gewährleisten. Informationen zu den geplanten Maßnahmen finden sich im Detail auf der Website des Bundesministeriums für Verkehr.

Die Entwicklungen in Großweitzschen sind ein weiteres Zeichen dafür, wie wichtig es ist, in die Infrastruktur zu investieren und diese den modernen Verkehrsanforderungen anzupassen. Es bleibt abzuwarten, wie der Baufortschritt verlaufen wird und welche Auswirkungen der Neubau auf die Bürger vor Ort haben wird.