Gartenwunder mit 84: Günter Oehme und sein prächtiges Grün!

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Günter Oehme, 84, pflegt seit über 40 Jahren seinen preisgekrönten Garten in Mittelsachsen – ein Vorbild für klimaangepasstes Gärtnern.

Günter Oehme, 84, pflegt seit über 40 Jahren seinen preisgekrönten Garten in Mittelsachsen – ein Vorbild für klimaangepasstes Gärtnern.
Günter Oehme, 84, pflegt seit über 40 Jahren seinen preisgekrönten Garten in Mittelsachsen – ein Vorbild für klimaangepasstes Gärtnern.

Gartenwunder mit 84: Günter Oehme und sein prächtiges Grün!

Gärten sind nicht nur ein Stück grüne Idylle, sondern auch ein Ort, an dem Natur und Mensch in Einklang stehen. Das zeigt das Beispiel von Günter Oehme aus Mittelsaida. Mit stolzen 84 Jahren hält er seinen über 1000 Quadratmeter großen Garten in einem bemerkenswerten Zustand. Seit mehr als 40 Jahren widmet sich Oehme der Gartenpflege, und seine Leidenschaft für Pflanzen honoriert die Natur mit blühenden Farben und gesundem Grün. Dort ist kein welkendes Blatt zu sehen, was nicht nur ihn, sondern auch die zahlreichen Reisebusse, die extra an seinem Garten vorbeifahren, fasziniert. Freie Presse berichtet, dass …

Doch in Zeiten des Klimawandels ist auch das Gärtnern keine einfache Angelegenheit mehr. Die Klimakrise zeigt sich durch trockene Sommer, milde Winter und mehr Starkregen. Für viele Gartenliebhaber wird das einhandeln der Felder eine Herausforderung. Spätestens, wenn das Gemüse vertrocknet und der Rasen braun wird, haben die Gärtner ein Problem, das es zuverlässig zu lösen gilt. Der NABU zeigt, wie man den Garten an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen kann.

Gartenstrategien für eine bessere Zukunft

Privatgärtner können sich aktiv beteiligen, um die Umwelt zu schonen und den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Tipps für klimaangepasstes Gärtnern sind unter anderem die Wahl geeigneter Pflanzen für trockene, sonnige Standorte. Gerade heimische Pflanzen haben in Zukunft bei den veränderten klimatischen Bedingungen die besten Chancen, wenn durstige Pflanzen wie Hortensie oder Rittersporn leidenschaftlich um Wasser kämpfen müssen. Kraterbeete helfen dabei, Wärme und Feuchtigkeit zu speichern, was empfindlichen Pflanzen zugutekommt.

Gartenmitglieder haben durch die Gestaltung der Gärten mit vielfältigen Pflanzen eine wesentlich bessere Möglichkeit, die Anfälligkeit gegenüber extremen Wetterbedingungen zu verringern. Deswegen hat der NABU auch zehn Gestaltungstipps, die für ein klimaangepasstes Gärtnern wichtig sind. So wird auch auf die Notwendigkeit hingewiesen, versiegelte Flächen im Garten zu minimieren, um das Regenwasser besser im Boden halten zu können. Das Sammeln von Niederschlag ist ein weiterer Schritt, um in Trockenzeiten gewappnet zu sein; Regentonnen sind hier eine praktische Lösung.

Die Bedeutung der Pflanzenauswahl

Ein Garten, der sich den Schwierigkeiten des Klimawandels anpasst, benötigt auch eine gut durchdachte Pflanzenauswahl. Zu den trockenheitsresistenten Stauden gehören beispielsweise das Mädchenauge, Königskerze und sogar einige mediterrane Kräuter. Diese Pflanzen sind nicht nur pflegeleicht, sondern bringen auch den Vorteil, dass sie weniger Wasser brauchen und somit nachhaltiger sind. Alternativen wie größere Stauden oder schattenspendende Bäume, wie die Indianerbanane, können helfen, die empfindlichen Pflanzen vor der Sonne zu schützen.

Neben diesen Anbaumethoden gilt es auch, biologische Vielfalt im Garten zu fördern. Eine breite Pflanzenvielfalt stärkt die Robustheit der Pflanzen gegen Schädlinge und andere Krisen. Regelmäßige Kontrollen der Bäume auf Schwachstellen und eine Lockierung des Bodens nach Starkregen sind ebenfalls wichtige Maßnahmen, um die Vitalität des Gartens zu garantieren.

Insgesamt ist es wichtig, die eigenen Gärten nicht nur als Schmuck zu sehen, sondern auch als einen Ort des Lernens und der Anpassung an die aktuellen Umweltverhältnisse. Das Bewusstsein für die klimatischen Veränderungen und die richtigen Maßnahmen sind unerlässlich, um auch in Zukunft einen blühenden Garten zu genießen. NDR zeigt, wie Sie Ihren Garten anpassen können, damit er auch in 20 Jahren noch ein Ort der Freude ist.