Premiere im Freiberger Theater: Marianengraben dreht die Emotionen auf!
Am 15. November 2025 feiert das Freiberger Theater die Uraufführung des Spiels „Marianengraben“. Erleben Sie das bewegende Drama über Verlust und Neuanfang.

Premiere im Freiberger Theater: Marianengraben dreht die Emotionen auf!
Das Warten hat bald ein Ende! Am Samstag, den 15. November 2025, um 19:30 Uhr feiert das Freiberger Theater die Uraufführung des mit Spannung erwarteten Schauspiels „Marianengraben“. Inszeniert von Schauspielchef Stephan Bestier und Dramaturgin Catharina Jacobi, basiert das Stück auf dem gleichnamigen Bestseller von Jasmin Schreiber. Die Handlung folgt der jungen Paula, die nach dem Tod ihres Bruders nachts auf Helmut trifft, einen Mann, der ebenfalls seine Frau verloren hat. Ihre Begegnung wirft Fragen über Verlust und Gemeinschaft auf und verspricht ein emotionales Erlebnis für die Zuschauer.
Wer den Abend nicht verpassen möchte, sollte sich jetzt schon ein Ticket sichern, denn die Nachfrage ist hoch. Bereits am Sonntag, dem 16. November, verwandelt sich das Theater in ein Kino, wenn der Film „Frühlingssinfonie“ von Peter Schamoni gezeigt wird. Der Film erzählt die bewegende Liebesgeschichte von Robert Schumann und Clara Wieck und ergänzt somit thematisch die Erlebnisse des Vorabends.
Ein Blick auf den Marianengraben
Doch was genau hat es mit dem Titel „Marianengraben“ auf sich? Der Marianengraben ist nicht nur eine spannende Kulisse für das Stück, sondern auch eine geologische Besonderheit. Er erstreckt sich als Tiefseerinne im westlichen Pazifischen Ozean über eine Länge von etwa 2400 Kilometern und erreicht an seinem tiefsten Punkt eine Maximaltiefe von rund 11.000 Metern unter dem Meeresspiegel. Benannt wurde er nach der spanischen Königin Maria Anna von Österreich und stellt die Nahtstelle zwischen der Philippinischen Platte und der Pazifischen Platte dar. Diese beeindruckenden geologischen Merkmale beleuchten, wie Natur und menschliche Schicksale miteinander verwoben sind.
Der Marianengraben ist bekannt für seinen enormen Wasserdruck von circa 107 Megapascal, was 1070 bar entspricht. Trotz seiner extremen Tiefe ist der Graben nicht nur für Wissenschaftler interessant; er hat auch seinen Platz in Kunst und Literatur gefunden. Geologische Themen haben seit jeher die Phantasie von Künstlern und Autoren angeregt. Von Landschaftsmalerei, wie den Werken von Thomas Moran, bis hin zu großen literarischen Erzählungen, die geologische Prozesse thematisieren, zeigt sich, wie eng Mensch und Natur miteinander verbunden sind. Man denke nur an die Werke von Jules Verne und Charles Darwin, die die Erdgeschichte in ihren Geschichten zum Leben erwecken.
Ein Erlebnis der besonderen Art
Der Abend im Freiberger Theater verspricht also nicht nur ein spannendes Theaterstück, sondern auch einen Tiefgang in das Thema Verlust und die Kraft der menschlichen Beziehungen. Die Verbindung des Themas mit dem Marianengraben könnte die Zuschauer dazu anregen, über die eigenen Erlebnisse nachzudenken. Es ist eine schöne Gelegenheit, die Theaterwelt mit einem kulturellen Filmabend zu verbinden.
Seien Sie also gespannt und sichern Sie sich zeitig Ihre Tickets, denn an diesem Wochenende wird in Freiberg viel geboten! Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten der Freien Presse, auf Wikipedia oder auf Das Wissen.