Pilzschatz in Nordsachsen: Maronen und Steinpilze warten auf Sammler!
Pilzernte in Nordsachsen 2025: Trockenheit beeinflusst Funde. Experten berichten über aktuelle Bedingungen und Tipps zum Sammeln.

Pilzschatz in Nordsachsen: Maronen und Steinpilze warten auf Sammler!
In der malerischen Region Nordsachsen, prächtigen Wäldern und wilden Landschaften wird das Pilzesammeln wieder besonders attraktiv. Trotz des durch Trockenheit geprägten Jahres gibt es positive Meldungen für Pilzliebhaber. Besonders die Dahlener Weiher und Dübener Heide für den Steinpilz- und Maronenfang sind aktuell eine Reise wert. Laut den Berichten von LVZ sind die Bedingungen derzeit durch regelmäßige Schauer und milde Temperaturen deutlich verbessert worden, was die Hoffnung auf eine reiche Ernte neu entfacht hat. Diese positive Wende folgt auf eine mühselige Phase, in der sich viele Sammler frustriert umblickten, während die Trockenheit im Sommer das Myzel stark beeinträchtigte und eine Ernte verhinderte.
Wie die erfahrene Pilzberaterin Christel Moltrecht aus Delitzsch sagt, war dieses Jahr „kein tolles Pilzjahr“, da das Myzel zwischen 12 und 14 Tagen benötigt, um Fruchtkörper zu bilden. Doch die Rückkehr zur feuchteren Witterung hat sie optimistisch gestimmt. Sie lobt die bunten Sammlungen, die im Wermsdorfer Wald und den Wäldern um Delitzsch zu finden sind, darunter Maronen, Morcheln, Samtfußrüblinge und Nebelkappen. Auch die Dahlener Heide zeigt sich von ihrer besten Seite, wo Steinpilze besonders häufig unter Buchen zu finden sind. In der Dübener Heide kann man seine Fahndungen um Pfifferlinge, Hexenröhrlinge und Täublinge bereichern. Im Wermsdorfer Wald tummeln sich die Krause Glucken, während die Steinpilze vorzugsweise unter Eichen wachsen.
Die Funde der Pilzsammler
Die Berichte über die Pilzernte sind nicht nur in Nordsachsen erfreulich. In den letzten Wochen gab es auch aus dem Zwickauer Land viel Positives zu vermelden. Am 5. Oktober entdeckte Scuttle dort eine Vielzahl von Pilzen, darunter Birkenpilze, Steinpilze und die begehrten Flockenstieligen Hexenröhrlinge. Das Sommerwetter hat auch hier für einen kleinen Anstieg an gefundenen Schätzen gesorgt, zusätzlich zu den in den letzten Monaten vermissten Arten. Zahlreiche Sammler in der Umgebung von Bischofswerda hatten erfreuliche Ausflüge mit reicher Beute.
Einige Sammler blieben jedoch vorsichtiger, wie Horst, der am 3. Oktober 2025 von vielen Falschen Rotkappen in der Lausitz berichtete. Diese Art ist unklar im Speisewert, weshalb er nur zwei Exemplare für eine Ausstellung mitnahm. Trotzdem zeigt sich, dass das Interesse am Pilzsammeln weiterhin hoch ist und viele Sammler bereit sind, bei Ausflügen ihr Glück zu versuchen. Viele bewährte Hotspots, wie der Tharandter Wald, haben sich in den vergangenen Wochen als ertragreich erwiesen, auch wenn einige enttäuschte Sammler ihre Erfahrungen teilen mussten.
Der Ausblick auf die nächsten Tage
Die Prognosen für die kommenden Tage sind vielversprechend. Moltrecht ermutigt die Pilzliebhaber, weiter in die Wälder zu ziehen, da sich auch weiterhin Chancen auf gute Funde bieten, vor allem wenn das Wetter so bleiben sollte. Ihre Hoffnung auf Maronen, Birkenpilze und auch viele Steinpilze ist zunehmend auch von anderen Sammlern geteilt, die sich auf die neuen Wachstumsbedingungen freuen. Insgesamt bleibt festzuhalten: Wer das Abenteuer sucht und die Natur aufsucht, wird mit etwas Glück belohnt.
Für alle Pilzliebhaber, die entweder in den Wäldern Nordsachsens oder anderen Gebieten auf der Suche nach dem nächsten großen Fang sind, heißt es jetzt: Auf geht’s! Die Verheißung auf leckere Pilze ist stärker denn je. LVZ und Passion Pilze Sammeln bestätigen: Die Pilzsaison hat noch lange nicht das Ende erreicht!