Schkeuditzer Schüler glänzen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Schkeuditzer Schüler gewinnen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit Aufsatz über die Siebenbürger Sachsen.

Schkeuditzer Schüler gewinnen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit Aufsatz über die Siebenbürger Sachsen.
Schkeuditzer Schüler gewinnen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit Aufsatz über die Siebenbürger Sachsen.

Schkeuditzer Schüler glänzen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten!

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten hat neue strahlende Gewinner hervorgebracht. Die Schüler Theresa Katharina Schneider und Theodor Ludwig Fuchs aus Schkeuditz dürfen sich über eine hochgehobene Auszeichnung freuen. Über 2000 Beiträge kamen aus ganz Deutschland, und das Duo konnte einen der begehrten zweiten Plätze ergattern, was einen ganz besonderen Erfolg darstellt. Der mit 1500 Euro dotierte Preis honoriert nicht nur ihre Kreativität, sondern auch ihre tiefgehende Recherche, die in einem bewegenden Aufsatz mündete.

Theresa forschte in ihrer Familiengeschichte und behandelte das Schicksal der Siebenbürger Sachsen, einer deutschsprachigen Minderheit in Rumänien. Während ihrer Recherchen stieß sie auf die dramatischen Erlebnisse ihrer Urgroßmutter, die während des Zweiten Weltkriegs in ein sowjetisches Arbeitslager deportiert wurde. Diese dunkle Episode der Geschichte, in der über 30.000 Siebenbürger Sachsen als Reparationsleistung inhaftiert wurden, prägte nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Familie, die den Bezug zur eigenen Kultur weitgehend verlor.

Ein filmisches Meisterwerk aus Erinnerungen

Aus Theresas Aufsatz entstand nicht nur ein literarisches Werk, sondern auch ein beeindruckender Film mit dem Titel „Über Grenzen gezwungen. Die Deportation der Siebenbürger Sachsen“, den sie zusammen mit Theodor auf die Beine stellte. In diesem Film wird der generationenübergreifende Einfluss der Deportation auf die Familie eindrucksvoll visualisiert. Interviews mit Theresas Großmutter und Tante bringen das Thema noch näher und bieten einen emotionalen Einblick in die familiäre Geschichte.

Die Platzierung im Wettbewerb und die damit verbundene Anerkennung zeigen nicht nur das Engagement der Schüler, sondern auch, welche wertvollen Geschichten in den Familien verschiedener Menschen verborgen liegen. Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Geschichte lebendig wird und neue Generationen über Grenzen hinweg verbindet.

Ein Blick auf die Zahlen

Insgesamt wurden 2289 Beiträge zum diesjährigen Wettbewerb eingereicht, der das spannende Thema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“ behandelte. Die Tatsache, dass sich so viele Teilnehmer mit einem so bedeutsamen Thema auseinandergesetzt haben, spricht für das Interesse und die Relevanz dieses geschichtlichen Aspekts.

Letzten Endes zeigt die Arbeit von Theresa und Theodor, dass sich engagierte Schüler ein gutes Händchen für Geschichte haben und wie wichtig es ist, sich mit den eigenen Wurzeln und der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Ihre Auszeichnung ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern ermutigt auch andere, sich mit ihrer eigenen Geschichte zu beschäftigen und diese weiterzugeben.