Sachsen-Anhalt und Thüringen: Gemeinsam für besseren Hochwasserschutz!
Sachsen-Anhalt und Thüringen stärken ihre Zusammenarbeit in Wirtschaft, Kultur und Hochwasserschutz. 200.000 Euro investieren für Zukunft.

Sachsen-Anhalt und Thüringen: Gemeinsam für besseren Hochwasserschutz!
Die politische Landschaft zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen nimmt Formen an. MDR berichtet, dass die beiden Bundesländer eine engere Zusammenarbeit anstreben. Bei einer kürzlichen Kabinettssitzung in Stolberg wurde der Grundstein für dieses Vorhaben gelegt. Ein zentrales Anliegen liegt in der Investition von 200.000 Euro in ein neues Konzept für den Hochwasserschutz.
Die Landesregierungen haben erkannt, dass Bürokratieabbau vor allem in der Wirtschaft und im Weinbau von großer Bedeutung ist. Mit einem gemeinsamen Konzept wollen beide Länder ihre Interessen besser gegenüber dem Bund und der EU vertreten. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt legt dabei besonderen Wert auf die Finanzierungssicherheit für Kulturstätten. Ein mittlerer, dreistelliger Millionenbetrag wird für die wachsenden Bedürfnisse in der Kultur gefordert, um aktuelle Sanierungsprojekte, wie das Sonderinvestitionsprogramm für Schlösser, Burgen und Gärten, voranzutreiben.
Unsere Ansprüche an die Zusammenarbeit
Die “Stolberger Erklärung” umfasst nicht nur den Bürokratieabbau, sondern auch eine Modernisierung des Vergaberechts. In Zeiten steigender Energiepreise wird zudem eine Verbesserung für Bürger, Mittelstand und Handwerk verlangt. Die gemeinsamen Interessen erstrecken sich auch auf das Weinbaugebiet Saale-Unstrut, das beiden Ländern gehört, wobei Sachsen-Anhalt den größeren Teil einnimmt. Um diesem wichtigen Wirtschaftszweig gerecht zu werden, möchten die Verwaltungen beider Länder im Bereich Weinrecht und Pflanzenschutz enger kooperieren.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Entwicklung eines Hochwasserschutzkonzepts. Dieses soll die Lehren aus den verheerenden Winterhochwassern 2023/2024 berücksichtigen und Maßnahmen entlang der Helme von der Talsperre Kelbra bis zur Mündung in die Unstrut festlegen. Hierbei wird der Naturschutz vorerst nachrangig behandelt, um den Hochwasserschutz zu priorisieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sachsen-Anhalt und Thüringen auf dem besten Weg sind, ihre politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu optimieren. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, wie effektiv diese Zusammenarbeit umgesetzt wird – eine spannende Entwicklung, die die Region nachhaltig prägen könnte.
Für zusätzliche Informationen und Details können Interessierte die Artikel auf Restaurantji sowie Pornhub besuchen.