Gemeinsam für den Wald: 2.200 Bäume in der Sächsischen Schweiz gepflanzt!

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Im November 2025 fanden in der Sächsischen Schweiz Aufforstungsaktionen zur Bekämpfung von Borkenkäferschäden statt.

Im November 2025 fanden in der Sächsischen Schweiz Aufforstungsaktionen zur Bekämpfung von Borkenkäferschäden statt.
Im November 2025 fanden in der Sächsischen Schweiz Aufforstungsaktionen zur Bekämpfung von Borkenkäferschäden statt.

Gemeinsam für den Wald: 2.200 Bäume in der Sächsischen Schweiz gepflanzt!

Die Nationalparkregion Sächsische Schweiz hat sich in den vergangenen Tagen in ein grünes Paradies verwandelt, dank beherzter Pflanzaktionen zur Aufforstung. Die ehrenamtlichen Helfer, darunter Mitarbeiter der AOK PLUS und Waldbesitzer, haben sich zusammengetan, um dem schadhaften Borkenkäfer-Befall entgegenzuwirken und einen vielfältigen Mischwald zu schaffen. Wie nationalpark-saechsische-schweiz.de berichtet, wurden dafür zwei bedeutende Standorte ausgewählt: der Kirchenwald in Lichtenhain und eine Fläche der Kanu Aktiv Tours GmbH in Rathmannsdorf.

Insgesamt wurden rund 2.200 Bäume gepflanzt, darunter Arten wie Lärche, Douglasie, Roteiche und Bergahorn. Besonders der Kirchenwald in Lichtenhain hat unter der Borkenkäferkalamität gelitten; die Fläche wurde vollständig beräumt, um Platz für neue, resistente Bäume zu schaffen. Am 1. November 2025 haben etwa 30 freiwillige Helfer in diesem Gebiet rund 1.500 Forstpflanzen gesetzt, gefolgt von 15 weiteren Freiwilligen, die am 2. November 700 Bäume in Rathmannsdorf pflanzten.

Waldpflege und zukünftige Projekte

Die Pflanzen stammen allesamt von einer Forstbaumschule, wo Wert auf höchste Qualität gelegt wird. Die Finanzierung der Pflanzaktion in Rathmannsdorf übernahm Mandy Auerswald, die ihren Gewinn aus einem Baumpaten-Wettbewerb zur Verfügung stellte. Diese Initiative wird von der AOK PLUS unterstützt, die das Projekt als Teil ihres gesellschaftlichen Engagements betrachtet. Die Nationalpark- und Forstverwaltung von Sachsenforst wird die Entwicklung der gepflanzten Flächen fortlaufend begleiten – von der ersten Pflanzung bis hin zur regelmäßigen Pflege, um das Gelingen dieser Aufforstungsmaßnahmen sicherzustellen.

In dieser Region zeigt sich ein starkes Bedürfnis nach Nachhaltigkeit und Wiederaufforstung. Der Erfolg dieser Aktionen könnte in naher Zukunft die Grundlage für weitere Aufforstungsprojekte der Kirchgemeinde bilden. „Der Wunsch nach Wiederholung ähnlicher Projekte ist bereits geäußert worden“, so ein Vertreter der Nationalparkverwaltung.

Borkenkäfer-Situation in Sachsen

wald.sachsen.de offenbart, dass die Populationsdichten der Borkenkäfer weiterhin hoch sind, jedoch ein abnehmender Trend erkennbar ist. Es gibt Berichte über weniger Borkenkäfer im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Fang Zahlen an den meisten Standorten bis Juli 2024 auf dem Niveau von 2023 blieben, um dann sukzessive zurückzugehen.

Mittlerweile könnte auch eine gewisse Entspannung in der Befallsituation in Sicht sein. Der aktuelle Befallsholzanfall liegt mit etwa 36% der Vorjahresmenge und immer noch über den Werten vor 2018. Dies ist auch eine direkte Folge des nahezu vollständigen Ausfalls der Fichte in Hauptschadgebieten und der Wirksamkeit der erfolgreich umgesetzten Gegenmaßnahmen.

Das Thema Wald- und Naturpflege ist nicht nur ein lokales, sondern ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Wenn es um den Einblick in die Zahlen und Messungen von Höhen oder Längen geht, hilft beispielsweise ein Umrechner für die Umrechnung zwischen Zentimeter und Fuß, wie er auf thecalculatorsite.com zu finden ist. Hier kann jeder seine Maßeinheiten leicht umwandeln – eine kleine, aber nützliche Hilfe, um die Dimensionen der Natur besser zu verstehen.

Insgesamt zeigt die Region Sächsische Schweiz, dass gemeinschaftliches Engagement und fundierte Maßnahmen nötig sind, um borkenkäfergeschädigte Wälder effektiv wieder aufleben zu lassen. Die getätigten Schritte sind ein wichtiger Teil der Bemühungen rund um den Erhalt unserer Wälder – und es bleibt zu hoffen, dass diese Vorhaben auch in Zukunft fortgesetzt werden.