Unilever investiert 15 Millionen Euro in Auerbach - Jobs gesichert!
Unilever investiert 15 Millionen Euro in Auerbach (Vogtlandkreis) und sichert damit Arbeitsplätze und neue Produktionslinien für Snacks.

Unilever investiert 15 Millionen Euro in Auerbach - Jobs gesichert!
Heute wird im vogtländischen Auerbach gefeiert! Unilever hat anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Knorr-Werks eine beeindruckende Investition von 15 Millionen Euro angekündigt, um den Standort weiter auszubauen und zukunftssicher zu gestalten. Die neuen Entwicklungen könnten ein echter Glücksgriff für die Region sein.
Wie Borkener Zeitung berichtet, fließen 10 Millionen Euro in eine brandneue Produktionslinie, die ausschließlich für Snackprodukte konzipiert wurde. Diese Linie wird in der Lage sein, bis zu 100 Millionen Becher Fertiggerichte pro Jahr zu produzieren – ganz einfach durch die Zugabe von Wasser zubereitet. Ein Konzept, das auf die wachsende Beliebtheit von schnellen, praktischen Mahlzeiten setzt.
Von Trockensuppen zu Snack-Weltmeisterschaften
Der Standort Auerbach hat eine lange Tradition: Bereits seit den 1940er Jahren werden hier Trockensuppen und Würzmittel produziert – seit 1990 läuft die Fertigung unter der renommierten Marke Knorr. Unilever hat das Werk, das wichtige Produkte wie Tütensuppen und Spaghetteria herstellt, im Jahr 2000 übernommen. Aktuell ist Auerbach der wichtigste Produktionsstandort für solche Artikel in Europa, und neben den sieben vollautomatisierten Abpacklinien werden jährlich mehr als 8.000 Tonnen produziert. Das reicht, um die Nachfrage nach den beliebten Snack-Pots optimal zu bedienen.
Mit der neuen Anlage soll Auerbach nicht nur zu einem Kompetenzzentrum für Mini Meals und Snackprodukte ausgebaut werden, sondern auch bestehende Sorgen um Arbeitsplatzverluste überbrückt werden. Im Vorjahr gab es noch Pläne zur Reduzierung von Arbeitsplätzen, was vielen Beschäftigten Sorgen bereitet hat. Doch die neuen Investments zeigen, dass Unilever Potential in diesem Standort sieht und somit eine positive Wende einläutet, die auch das Personal betrifft. Gewerkschaftsvertreter hoffen auf die Ausweitung der Arbeitszeiten von einem Ein-Schicht-Betrieb auf zwei oder sogar drei Schichten. Mehr Arbeit, bessere Perspektiven – doch es bleibt spannend, wie schnell sich diese positive Entwicklung entfalten wird.
Politische Unterstützung und Blick in die Zukunft
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat die Anstrengungen von Unilever gewürdigt und die enge Verbundenheit des Werks mit der Region betont. Die steigende Nachfrage nach Snackprodukten in den letzten Jahren spricht für sich und Unilever plant, den Standort gezielt auf diese Wachstumssegmente auszurichten. Jährlich erzielt der Konzern einen Umsatz von 60,8 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit über 128.000 Mitarbeitende – ein toller Rückhalt!
Die Entscheidung für die neuen Produktionslinien zeigt nicht nur das Vertrauen in die Zukunft des Standortes, sondern auch die Möglichkeiten, die Auerbach bietet. Wer weiß, vielleicht wird das Werk schon bald als Paradebeispiel für erfolgreichen Strukturwandel in der Region geführt. Es bleibt abzuwarten, wie die Implementierung der neuen Produkte voranschreitet und welche Auswirkungen diese positive Entwicklung auf die Beschäftigten haben wird. Eines ist sicher: Auerbach bleibt spannend!
Presseportal hebt hervor, dass Unilever, mit seinen großen Plänen und der klaren Ausrichtung auf Snacks, auf dem richtigen Weg ist, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.