Zukunft der Göltzschtalgalerie ungewiss: Auerbach hofft auf Klarheit!

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Ungewisse Zukunft der Göltzschtalgalerie in Auerbach: Stadt strebt Eigenbetrieb an, Immobilienbewertung verzögert sich.

Ungewisse Zukunft der Göltzschtalgalerie in Auerbach: Stadt strebt Eigenbetrieb an, Immobilienbewertung verzögert sich.
Ungewisse Zukunft der Göltzschtalgalerie in Auerbach: Stadt strebt Eigenbetrieb an, Immobilienbewertung verzögert sich.

Zukunft der Göltzschtalgalerie ungewiss: Auerbach hofft auf Klarheit!

In Auerbach herrscht derzeit große Unsicherheit in Bezug auf die Zukunft der Göltzschtalgalerie. Die traditionsreiche Kultureinrichtung, die seit über 30 Jahren einen festen Platz im kulturellen Leben der Stadt hat, sieht sich momentan mit unklaren Perspektiven konfrontiert. Oberbürgermeister Jens Scharff wartet sehnlich auf die Ermittlung des Immobilienwertes der Galerie, die im Eigentum des Vogtlandkreises steht. Ein offizielles Schreiben an den Kreis wurde bereits im August 2025 versandt, doch der Wert der Immobilie ist bis dato noch nicht abschließend ermittelt worden, was die Planung erschwert. Sollten die Verhandlungen um einen Kauf nicht bis Ende des Jahres zum Abschluss kommen, zeigt sich die Stadt bereit, die Galerie vorübergehend anzumieten.

Ein Ausstieg aus der kreiseigenen Vogtland Kultur GmbH wurde bereits vor einem Jahr beschlossen. Die Gründe dafür sind vielseitig: gestiegene Kosten und sinkende Zuschüsse aus dem Kulturraum-Topf setzen der Stadt zu. Das Ziel ist klar: Ab 2026 möchte die Stadt Auerbach die Göltzschtalgalerie in Eigenregie betreiben. Um diesen Plan voranzutreiben, ist auch ein Betreiberkonzept in Arbeit. Es steht jedoch zu befürchten, dass es nach dem Jahreswechsel zu einer Unterbrechung des Betriebs kommen wird, da in der Kulturbranche eine sorgfältige Planung notwendig ist, um Veranstaltungen erfolgreich durchzuführen.

Interesse an Kultureinrichtung und Eventlocation

Die Stadt möchte die Göltzschtalgalerie nicht nur als Kultureinrichtung erhalten, sondern auch als Hochzeitslocation anbieten. Gerade diese multifunktionale Nutzung könnte entscheidend zur Attraktivität der Galerie beitragen. Die Herausforderung liegt letztendlich in der Klärung der finanziellen Rahmenbedingungen. In diesem Kontext könnte das Förderprogramm des Bundes „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen in Deutschland“ (INK) eine wichtige Rolle spielen. Mit einem Volumen von bis zu 20 Millionen Euro pro Jahr unterstützt der Bund Kultureinrichtungen bei Sanierungen und Modernisierungen, um die kulturelle Infrastruktur in Deutschland zu stärken und gleichwertige Verhältnisse in allen Regionen zu schaffen, wie kulturstaatsminister.de berichtet.

Die Bereitstellung von bis zu 50% der Projektausgaben durch den Bund könnte Auerbach helfen, notwendige Investitionen zeitnah zu realisieren, sollten sie denn in die Planung aufgenommen werden. Projekte benötigen jedoch eine gewisse Vorlaufzeit, da die Anträge bis zum 15. November des Vorjahres eingereicht werden müssen. Ob die Stadt Auerbach diese Chance ergreifen kann, hängt unter anderem von der zügigen Klärung des Immobilienwertes ab.

Die Borchert-Stadt bleibt gespannt auf die weiteren Entwicklungen in Bezug auf die Göltzschtalgalerie und hofft auf eine positive Wende, die der Kultureinrichtung eine gesicherte Zukunft beschert. Bleiben Sie dran für aktuelle Informationen und Hintergründe zur Situation, die sowohl Stärken als auch Herausforderungen für Auerbach bereithält.

Weitere Informationen finden Sie auch auf spitzenstadt.de sowie blick.de.