Lena Oberdorf feiert triumphanten Supercup-Comeback bei Bayern!

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Lena Oberdorf feierte ihr Comeback im Supercup mit Bayern gegen Wolfsburg. Ein 4:2-Sieg nach langer Verletzungspause.

Lena Oberdorf feierte ihr Comeback im Supercup mit Bayern gegen Wolfsburg. Ein 4:2-Sieg nach langer Verletzungspause.
Lena Oberdorf feierte ihr Comeback im Supercup mit Bayern gegen Wolfsburg. Ein 4:2-Sieg nach langer Verletzungspause.

Lena Oberdorf feiert triumphanten Supercup-Comeback bei Bayern!

Am 31. August 2025 war es endlich soweit: Lena Oberdorf feierte ihr lang ersehntes Pflichtspiel-Debüt für den FC Bayern München im Supercup gegen den VfL Wolfsburg. Nach einer Durststrecke von 410 Tagen, die sie durch einen Kreuzbandriss während eines EM-Qualifikationsspiels gegen Österreich verursacht hatte, betrat sie wieder den rasen. Wie die Freie Presse berichtet, endete das Spiel mit einem klaren 4:2-Sieg für Bayern, und die Rückkehr von Oberdorf wurde von den Fans mit großem Applaus gefeiert.

Was für ein Tag für die talentierte Mittelfeldspielerin! Unter dem Jubel der Zuschauer wurde sie in der 62. Minute eingewechselt, stellte ihre Fähigkeiten unter Beweis und war sogar in beiden entscheidenden Elfmetern des Spiels involviert. Sie holte den Foulelfmeter für das 4:1 durch Georgia Stanway und verschuldete einen Elfmeter für Wolfsburg, der zum zwischenzeitlichen 2:1 durch Vivien Endemann führte. Bei der Pokalübergabe durfte Oberdorf als Erste die Trophäe in die Höhe stemmen – eine Geste, die sie als überraschend empfand, aber sicherlich alles andere als unverdient.

Ein langer Weg zurück

Die letzten Monate waren für Oberdorf nicht einfach. Der Kreuzbandriss stellte nicht nur eine physische, sondern auch eine emotionale Herausforderung dar. Sie bezeichnete die Rehabilitation als “Hölle” und erinnerte sich an den Moment ihrer Verletzung als “heftig”. Dennoch gelang es ihr, während der langen Ausfallzeit einige neue Perspektiven zu entwickeln: Sie spielte Gitarre, investierte Zeit in ihr DJ-Pult und startete sogar einen Podcast. Außerdem erfreut sie sich nun an der Gesellschaft ihrer Hündin Skyla. Ihre Unruhe im Training verrät jedoch, dass sie es kaum erwarten kann, wieder voll dabei zu sein, sobald die Bälle nicht wie gewohnt fliegen.

Zusätzlich zu ihrem sportlichen Comeback hat sich Oberdorf auch in einer widerstandsfähigen Frauenfußball-Szene wieder zurechtgefunden. Angesichts der bevorstehenden Frauen-Fußball-EM 2025 beschäftigt sich das Fachpublikum intensiv mit dem Thema Kreuzbandverletzungen. Frauen sind davon häufig betroffen – es wird geschätzt, dass sie 4- bis 8-mal häufiger das vordere Kreuzband reißen als Männer. Ein Aspekt, den Verbandsbuero klar aufzeigt. Die Ursachen für diese Verletzungsanfälligkeit reichen von anatomischen Unterschieden bis hin zu biomechanischen Besonderheiten.

Vorbeugung und Zukunft

Um Kroosbandrisse im Frauenfußball zu reduzieren, setzen Fachkräfte auf geschlechterspezifisches Training. Der Fokus liegt darauf, gezielte Präventionsstrategien zu entwickeln, die auf die körperlichen Besonderheiten von Athletinnen abgestimmt sind. Dr. Rebecca Sänger hebt hervor, dass neben der Kräftigung von Oberschenkeln und Gesäß auch Koordinations- und Balanceübungen von zentraler Bedeutung sind, um Verletzungen zu vermeiden.

Oberdorfs Rückkehr und die damit verbundene Sensibilisierung für Verletzungsrisiken im Frauenfußball könnten nicht nur ihre eigene Karriere positiv beeinflussen, sondern auch weiteren Spielerinnen helfen, unbeschadet durch ihre Karriere zu gelangen. In diesem Sinne ist ihre Rückkehr mehr als nur ein sportliches Comeback – es ist ein Zeichen der Hoffnung für viele, die ähnliche Herausforderungen meistern müssen.