Zwickauer Bäckermeister präsentieren das beste Nussbrot der Stadt!
Zwickau feiert am 28.10.2025 die Brot- und Brötchen-Qualitätsprüfung. 40 Brotsorten getestet, Walnussbrot als Brot des Jahres ausgezeichnet.

Zwickauer Bäckermeister präsentieren das beste Nussbrot der Stadt!
In Zwickau hat die Bäckerinnung “Saxonia” kürzlich die öffentliche Brot- und Brötchen-Qualitätsprüfung veranstaltet. Insgesamt wurden 19 Brote aus verschiedenen Sorten und 21 Brötchensorten von 8 teilnehmenden Bäckereien vorgestellt. Die Veranstaltung bot nicht nur eine Plattform zur Qualitätssicherung, sondern förderte auch den Austausch unter Bäckermeistern.
Besonders herausragend war ein Walnussbrot, das von Roman Clauß in einer runden Konservenblechdose gebacken wurde. Die Prüfer und anwesenden Bäckermeister waren sich einig, dass der Geschmack des Brotes “super” war. Dies zeigt, wie vielfältig und kreativ das Bäckerhandwerk in der Region ist. „Das Brot des Jahres 2025“ wurde das Nussbrot, was den Fokus auf innovative Rezepturen im Bäckerhandwerk verdeutlicht.
Die Jury hatte bei der Prüfung insgesamt 40 Brotsorten zu bewerten. Bei den Kriterien Geschmack, Kruste, Krume und die richtige Zusammensetzung wurde den Broten große Aufmerksamkeit geschenkt. Erfreulicherweise konnten 15 der 19 Brote mit der Note “sehr gut” abschneiden, während 4 Brote die Note “gut” erhielten. Bei der Brötchenprüfung beeindruckten 16 von 21 eingereichten Sorten ebenfalls mit “sehr gut”.
Übliche Brotsorten und kreative Variationen
Unter den eingereichten Broten stach besonders das Ruchbrot mit schwarzer Kruste hervor, das von Bäckermeister Thomas Korb aus 100% Schweizer Dinkel-Ruchmehl gebacken wurde. Dieses Brot entwickelt sein volles Aroma erst am zweiten Tag. Ein interessanter Ansatz, der so manchen Gourmet ins Staunen versetzen wird.
Heidi Börner brachte zudem ein innovatives Apfel-Nuss-Brot zur Prüfung. Solche Neuheiten zeigen, wie dynamisch das Bäckerhandwerk ist und wie wichtig es ist, Traditionen mit neuen Ideen zu verbinden.
Bei der Qualifikationsprüfung wurde deutlich, dass das Bäckerhandwerk zu den ältesten handwerklichen Tätigkeiten gehört, wie auch Wikipedia hervorhebt. Bereits in der Antike wurden in Ägypten verschiedene Brotsorten hergestellt. In Deutschland hat sich der Beruf des Bäckers seit der Zeit Karls des Großen etabliert. Zünfte spielten bis ins 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Interessenvertretung der Bäcker.
Kritik und Ausblick
Trotz der hohen Qualität der eingereichten Brote warf die Veranstaltung auch Fragen zur Teilnahme auf, da lediglich 8 von 22 Innungsbäckereien das kostenfreie Prüfangebot in Anspruch nahmen. Dies könnte auf eine mangelnde Wertschätzung der Qualitätssicherung im Bäckerhandwerk hindeuten. Obermeisterin Astrid Wesser und ihre Kollegen ermutigen daher alle Bäcker, auf die Bedeutung solcher Prüfungen aufmerksam zu machen. Ein reger Austausch und die kontinuierliche Verbesserung der Qualität sind ultimately entscheidend für die Zukunft des Handwerks.
Das Bäckerhandwerk hat in Deutschland weiterhin eine große Bedeutung, mit über 12.000 Innungsbetrieben und 275.200 Beschäftigten. Die beste Bäckerei kann jedoch nur die sein, die sich kontinuierlich auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einstellt und auf Qualität setzt, sowohl bei den Zutaten als auch in der Handwerkskunst. Über die verschiedenen Geheimnisse und Techniken beim Brotbacken könnte auch ein Rezept helfen, wie das von King Arthur Baking, das die Zubereitung eines schmackhaften Vollkornbrotes beschreibt. So bleibt die Frage: Wer wird der nächste Meister im Bäckerhandwerk?