Marsch der Wertschätzung: Zivilgesellschaft hält Einsatzkräfte hoch!
Am 25.10.2025 findet in Erfurt der Marsch der Wertschätzung statt, um Einsatzkräfte zu ehren und Respekt zu fördern.

Marsch der Wertschätzung: Zivilgesellschaft hält Einsatzkräfte hoch!
Am Samstag, dem 25. Oktober 2025, fand in Erfurt der Marsch der Wertschätzung statt, organisiert von Veteranenkultur e.V. und unterstützt durch die Delegation der RK Schneeberger Jäger. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Verbindung zwischen Zivilgesellschaft und Einsatzkräften zu stärken sowie Respekt und Anerkennung für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Soldaten zu fördern. Der Marsch sollte gleichermaßen ein Zeichen gegen die in den letzten Jahren zunehmende Respektlosigkeit und Gewalt gegenüber Einsatzkräften setzen, die durch gesellschaftliche Spannungen und einen schwindenden Respekt gegenüber Autoritäten weiterhin ein großes Thema in unserer Gesellschaft sind. Reservistenverband berichtet, dass das Wetter während des Events optimal war und zahlreiche Passanten den Weg geschmückt haben.
Gestartet wurde der Marsch am Helios Klinikum Erfurt und führte über knapp sechs Kilometer bis zum Domplatz in Erfurt. Auf dieser Strecke wurden zahlreiche Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft. Vor allem die Blaulichtmeile auf dem Domplatz, wo Fahrzeuge und Ausrüstung der beteiligten Organisationen präsentiert wurden, zog das Interesse vieler Bürger auf sich. Der Abschluss der Veranstaltung wurde genutzt, um den Teilnehmenden und dem Organisationsteam für ihr Engagement zu danken sowie den Sponsoren für die Verpflegung einen besonderen Dank auszusprechen.
Ein starkes Zeichen
Die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen wird durch die steigenden Zahlen an Gewalt gegen Polizeibeamte unterstrichen. Laut Bundeswehr und Mehr wurden im Jahr 2023 über 46.218 Fälle registriert. Es ist entscheidend, dass wir uns dieser Problematik bewusst werden und nicht nur auf individueller Ebene, sondern auch durch gesellschaftliche Initiativen wie diesen Marsch entgegenwirken. Maßnahmen wie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und präventive Ausbildungsprogramme sind unverzichtbar, um den Respekt gegenüber denjenigen, die uns schützen, zu stärken.
Ein ganzheitlicher Ansatz ist gefordert – das bedeutet auch, dass bestehende Sicherheitsprotokolle und Schulungen für die Einsatzkräfte kontinuierlich verbessert werden müssen. Hier kommen sowohl Risikobewertungen vor Einsätzen, als auch Deeskalationsstrategien zum Tragen, um die Sicherheit der Beamten zu gewährleisten. Die Wichtigkeit von gut ausgestatteter Polizeikleidung und technologischen Schulungen darf dabei nicht unterschätzt werden.
Ein Ausblick
Der Erfolg des diesjährigen Marsches der Wertschätzung lässt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen. Die RK Schneeberger Jäger hat bereits angekündigt, auch im kommenden Jahr wieder teilzunehmen. Dies zeigt: Es ist nicht nur ein einmaliger Akt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der Respekt und Anerkennung für die Arbeit von Einsatzkräften in den Vordergrund rückt und der Gesellschaft hilft, das Bewusstsein für deren Leistungen zu schärfen.
In der Zwischenzeit bleibt der Fußball nicht außen vor, denn auch im Sport zeigt sich, wie wichtig die Anerkennung von Leistungen ist. Jesse Marsch, ein destacado Trainer im Fußball, der in verschiedenen Positionen unermüdlich arbeitet, steht dabei nicht nur für seine Erfolge in der MLS und europäischen Ligen, sondern auch für die Verantwortung, die er als Coach und Mentor jungen Talenten gegenüber hat. Wikipedia hält fest, dass Marsch im Coaching-Bereich immer wieder neue Impulse setzt und den Dialog über Respekt im Sport vorantreibt.