Feierliche Eröffnung: Neuer Heilpädagogischer Förderbereich in Schmalkalden!
Feierliche Eröffnung des neuen heilpädagogischen Förderbereichs in Schmalkalden am 22. August 2025 zur Förderung von Inklusion und Teilhabe.

Feierliche Eröffnung: Neuer Heilpädagogischer Förderbereich in Schmalkalden!
Immal in Schmalkalden, am 22. August 2025, wurde mit einem feierlichen Event der Neubau des Heilpädagogischen Förderbereichs im Immanuel Lebenszentrum am Eichenrain eröffnet. Die Immanuel Diakonie Südthüringen investierte rund 3,6 Millionen Euro in dieses großartige Projekt, das einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Region leisten soll. Bei strahlendem Wetter versammelten sich lokale Akteure und Bürger, um das Motto der Veranstaltung, „Eröffnen. Entdecken. Teilhaben.“, zu feiern.
Die feierliche Eröffnung der neuen 720 Quadratmeter großen Einrichtung ist das Ergebnis von 22 Monaten Bauzeit. Hier finden bis zu 36 Menschen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen sowie psychischen Erkrankungen ein neues Zuhause. Mit einem individuellen und bedarfsgerechten Ansatz wird von Montag bis Freitag Unterstützung geboten, um Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu fördern. Neben modernen, barrierefreien Räumen sind auch zahlreiche Angebote, wie heilpädagogische Einzel- und Gruppenförderung sowie arbeitsweltbezogene Projekte, geplant.
Vielfalt und Teilhabe im Fokus
Am Eröffnungstag konnte die Besucherschar ein buntes Programm genießen. Neben Redebeiträgen von wichtigen Vertretern wie Cornelia Matthes und Thomas Kaminski gab es auch zahlreiche Mitmach-Aktionen. Ein Graffiti-Workshop der Villa K und eine Vorführung mit Hunden vom Boxerverein waren nur einige der Highlights des Tages. Auch ein Infostand der Agentur für Arbeit informierte über Ausbildungsangebote im sozialen Bereich.
Die Landrätin des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, Peggy Greiser, und Bürgermeister Thomas Kaminski ließen es sich nicht nehmen, die Bedeutung des neuen Förderbereichs zu unterstreichen. „Dieser Bereich ist ein entscheidender Schritt Richtung Inklusion“, so Andreas Mende, Konzern-Geschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie.
Einen Platz für alle schaffen
Doch was genau bedeutet Inklusion in diesem Kontext? Wie Aktion Mensch beschreibt, umfasst Inklusion die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen, unabhängig von ihren individuellen Bedingungen. Hier in Schmalkalden wird diese Vision lebendig, indem Menschen mit Behinderungen in soziale und gesellschaftliche Institutionen integriert werden. Barrieren, sei es räumlicher oder sozialer Art, müssen abgebaut werden, um echte Teilhabe zu gewährleisten.
„Wir können in unserer Gesellschaft viel lernen, indem wir Menschen mit Behinderungen aktiv einbeziehen“, merkt Alexandra Roth von der Immanuel Diakonie Südthüringen an. Der neue Förderbereich ist somit nicht nur ein Ort der Förderung, sondern auch ein Raum, der die Gemeinschaft stärken und zelebrieren soll.
Für die leiblichen Genüsse sorgte der Gulaschtopf sowie süße Köstlichkeiten, die in entspannter Atmosphäre genossen werden konnten. Rund 20 Unternehmen, Institutionen und Vereine trugen zur Festivität bei und schafften ein starkes Netzwerk für die Zukunft. Der Wunsch nach einer inklusiven Gesellschaft ist damit nicht nur ein Ziel, sondern eine lebendige Realität, die hier in Schmalkalden einen wichtigen Anfang genommen hat.