Schwimm-Bäder in Thüringen dicht: Protest gegen finanzielle Engpässe!
Protesttag in Thüringen: Viele Schwimm-Bäder bleiben geschlossen, radikale Maßnahmen gegen finanzielle Engpässe geplant.

Schwimm-Bäder in Thüringen dicht: Protest gegen finanzielle Engpässe!
Am kommenden Donnerstag, dem 30. Oktober 2025, bleibt in Thüringen so manches Schwimm-Bad weiterhin geschlossen. Dies ist jedoch kein Anlass zur Freude, denn der Tag wird von der Gruppe “Bäder in Not” als Bäder-Protest-Tag organisiert. Insgesamt etwa 25 Schwimm-Bäder machen mit und zeigen damit, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht. Manche Einrichtungen werden ganz dichtgemacht, während andere zumindest den Schul-Klassen einen Einlass gewähren. In Städten wie Brotterode, Gotha, Greiz und Hildburghausen sind die Bürgerinnen und Bürger gefordert, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen.
Doch das ist noch nicht alles: Auch die Saunen bleiben an diesem Tag geschlossen. Ein echtes Zeichen der Solidarität unter den Betroffenen. Die Not der Bäder wird vor allem durch finanzielle Engpässe verursacht. Im Jahr 2023 stellte das Land Thüringen noch 15 Millionen Euro zur Verfügung, jedoch sind für 2026 lediglich 1 Million Euro eingeplant. Ein dramatisches Missverhältnis, welches die Beschäftigten in den Hallen-Bädern mobilisiert hat: Geplant ist eine Protestaktion vor dem Landtag in Erfurt, um auf die prekären Umstände hinzuweisen und auf eine deutliche Verbesserung der finanziellen Lage zu drängen. Wie MDR.de berichtet, sind die Schwimm-Bäder ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Infrastruktur, und gerade das vergangene Jahr hat gezeigt, wie wichtig der Zugang zu solchen Einrichtungen für die Gemeinschaft ist.
Finanzielle Missstände und ihre Folgen
In den letzten Jahren ist der Druck auf die Schwimm-Bäder in Thüringen immer größer geworden. Viele Einrichtungen kämpfen ums Überleben, und der Bäder-Protest-Tag ist nur der letzte Schrei nach Hilfe. Die Betriebsleiter und Mitarbeiter nehmen nicht nur die Schließungen persönlich; sie wissen, dass die Folgen weit über die äußeren Mauern der Bäder hinausgehen. Der Rückgang der Angebote trägt zur fehlenden Bewegungsfreiheit im Alltag bei, und besonders Kinder und Jugendliche sind davon betroffen.
Ein einfacher Zugang zu Wasser- und Schwimmunterricht ist essenziell für die Gesundheit und Sicherheit der jüngeren Generation. So ist es nicht verwunderlich, dass Lehrer sowie Eltern auch hinter diesem Protest stehen. Viele Schwimmer, insbesondere jüngere, sind besorgt: Wo sollen die Kids denn nun schwimmen lernen, wenn die entsprechenden Einrichtungen schließen müssen? Ein Umstand, der bei den Entscheidungsträgern dringend in den Fokus gerückt werden muss, um die Zukunft der Bäder zu sichern.
Es ist also höchste Zeit, dass die Politik eine Lösung findet, die nicht nur kurzfristig entschlossen, sondern auch langfristig tragfähig ist. Viele Schwimm-Bäder benötigen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch ein neu überdachtes Konzept zur Sicherung ihrer Existenz. Finanzierungsanträge müssen überarbeitet und die kommunalen Behörden müssen sich gemeinsam mit dem Land Thüringen an einen Tisch setzen, um an einer zukunftssicheren Lösung zu arbeiten.
Wenn dieser Zustand so weitergeht, steht nicht nur der Verlust der Bäder an, sondern auch eine Abnahme an Bewegungsmöglichkeiten für die gesamte Bevölkerung. Vielleicht gibt es ja das eine oder andere gute Händchen, um die Lage zu verbessern. Es bleibt abzuwarten, wie die Verantwortlichen auf diesen ernsten Appell reagieren. Weitere Informationen zum Bäder-Protest-Tag sind auf hostingspeed.net zu finden.