Eröffnung der erfolgreichen Ausstellung zur jüdischen Geschichte in Frankfurt (Oder)

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Eröffnung der Ausstellung „Die jüdische Gemeinde Frankfurt (Oder) stellt sich vor“ am 4. November 2025 im Städtischen Museum Viadrina. Eintritt frei.

Eröffnung der Ausstellung „Die jüdische Gemeinde Frankfurt (Oder) stellt sich vor“ am 4. November 2025 im Städtischen Museum Viadrina. Eintritt frei.
Eröffnung der Ausstellung „Die jüdische Gemeinde Frankfurt (Oder) stellt sich vor“ am 4. November 2025 im Städtischen Museum Viadrina. Eintritt frei.

Eröffnung der erfolgreichen Ausstellung zur jüdischen Geschichte in Frankfurt (Oder)

Im Herzen von Frankfurt (Oder) steht bald ein spannendes kulturelles Ereignis ins Haus. Am Dienstag, dem 4. November 2025, wird um 16:00 Uhr die Sonderausstellung „Die jüdische Gemeinde Frankfurt (Oder) stellt sich vor“ im Städtischen Museum Viadrina eröffnet. Diese Ausstellung ist mehr als nur eine Schau; sie wirft einen Blick auf die lange und bewegte Geschichte der jüdischen Gemeinde in Frankfurt (Oder), die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Besucher dürfen sich auf 16 informative Texttafeln freuen, die die Facetten jüdischen Lebens und Wirkens in dieser Stadt beleuchten. Anlässlich der Eröffnung werden Grußworte von bedeutenden Persönlichkeiten wie Dr. Tim S. Müller, Museumsleiter, und Larissa Bargtel, der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt (Oder) e.V., gehalten. Auch Andreas Büttner, der Beauftragte zur Bekämpfung des Antisemitismus im Land Brandenburg, wird sprechen.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung ist der Einführungsvortrag von Martin Patzelt, dem ehemaligen Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder). Für die musikalische Umrahmung sorgt der bekannte Chor der Lebensfreude, während die Moderation Dr. Karl-Konrad Tschäpe übernimmt. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei und die Ausstellung ist bis Sonntag, den 9. November 2025, zu sehen. Danach können Interessierte die Ausstellung zu regulären Preisen von 5,30 Euro pro Person oder ermäßigt für 3,40 Euro besuchen. Für thematische Presseanfragen steht Dr. Tim S. Müller unter der Telefonnummer 0335 401560 und via E-Mail zur Verfügung: tim.mueller@museum-viadrina.de, wie frankfurt-oder.de berichtet.

Einblicke in die jüdische Geschichte

Die Ausstellung geht nicht nur auf die aktuelle jüdische Gemeinde ein, sondern beleuchtet auch die vielfältigen historischen Aspekte der jüdischen Kultur an der Oder. Der Fluss selbst war über Jahrhunderte ein Ort der Begegnung mit deutsch-jüdischen und polnisch-jüdischen Einflüssen. Wie brandenburg.de schreibt, war hier der jüdische Buchdruck angesiedelt, und bedeutende Persönlichkeiten trugen zur Entwicklung von Kirchen und Kurorten bei. Doch nicht alles verlief harmonisch: Nationalismus und Antisemitismus bedrohten die kulturelle Vielfalt in der Region, was tragische Folgen hatte. Das Vergessen der jüdischen Geschichte und die Zerstörung vieler relevanter Spuren gingen Hand in Hand mit den Verfolgungen des Nationalsozialismus.

Im Nachkriegsdeutschland wurde die Oder zur deutsch-polnischen Grenze, was zur Vertreibung der deutschen Bevölkerung führte. Jüdische Shoa-Überlebende fanden zunächst Zuflucht in der Region, wanderte jedoch bis Ende 1968 wieder aus, beeinflusst von den Pogromen in Kielce und der Gründung des Staates Israel, wie die Ausstellung thematisiert. Ziel ist es, das deutsch-polnisch-jüdische Kulturerbe der Region neu zu entdecken und Gespräche über die Vergangenheit anzuregen.

Werfen Sie einen Blick in die bewegte Vergangenheit der jüdischen Gemeinde in Frankfurt (Oder) und lassen Sie sich von den Geschichten, die diese beeindruckende Ausstellung erzählt, fesseln. Die Ausstellung lädt ein, über die reichhaltige jüdische Kultur und ihre Herausforderungen und Errungenschaften nachzudenken. Besuchen Sie das Städtische Museum Viadrina und erleben Sie Geschichte zum Greifen nah. Für mehr Informationen zur App “i-Ready Connect” zur Unterstützung von Schülern, die auch in diesem Kontext von Bedeutung sind, können Sie einen Blick auf apps.apple.com werfen.