Frankfurt (Oder) hat einen neuen Oberbürgermeister: Strasser will durchstarten!
Axel Strasser wurde am 2.11.2025 als neuer Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) eingeführt, mit Fokus auf wirtschaftliche Entwicklung.

Frankfurt (Oder) hat einen neuen Oberbürgermeister: Strasser will durchstarten!
Am 2. November 2025 wurde Axel Strasser in Frankfurt (Oder) offiziell in sein Amt als neuer Oberbürgermeister eingeführt. Der parteilose Politiker übernahm die Verantwortung von René Wilke, der zum Landesinnenminister ernannt wurde. Die feierliche Zeremonie markierte einen Wechsel in der Stadtverwaltung, wobei Wilke Strasser nicht nur den Rathausschlüssel, sondern auch die Amtskette übergab. Als Strasser im Oktober die Stichwahl gegen den AfD-Kandidaten Wilko Möller mit beeindruckenden 69,8 Prozent gewann, war klar, dass ihm die Zukunft der Stadt am Herzen liegt.
Strasser bezeichnete seine neue Aufgabe als ehrenvoll und betonte, dass er sie mit Demut annehmen werde. Besonders die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt möchte er vorantreiben, um Frankfurt (Oder) zu neuem Glanz zu verhelfen. Ein genauerer Blick auf die Situation dieser Stadt zeigt, wie wichtig ökonomische Entscheidungen sind. In Zeiten, in denen viele Städte, insbesondere in Ostdeutschland, mit den Nachwirkungen der Deindustrialisierung und wirtschaftlichen Herausforderungen kämpfen, erfordert es kluges Handeln, um den Status quo zu verbessern. Strasser wird sich nicht nur um die Wirtschaft kümmern, sondern auch um die Digitalisierung der Verwaltung und die Wärmeplanung, um die Serviceangebote der Stadt für alle Bürgerinnen und Bürger zu optimieren.
Gemeinsam für eine inklusive Stadt
„Stillstand ist keine Option,“ sagte Strasser. Mit dieser Einstellung möchte er eine inklusive Stadtförderung anstreben, die Menschen unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund, ihrer Herkunft oder Religion umfasst. Die Schaffung einer handlungsfähigen Politik, die Dinge vereinfacht und Prioritäten setzt, steht dabei ganz oben auf seiner Agenda. Seine Erfahrungen als Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg und seine Vision, alle Generationen harmonisch zu integrieren, werden ihm dabei helfen, diese Ziele zu erreichen.
Die Herausforderungen für Strasser sind groß, denn die ökonomischen Rahmenbedingungen haben sich seit der Wiedervereinigung gewandelt. Städte in Deutschland erlebten in der Nachkriegszeit eine Phase der Neuerung sowie der wirtschaftlichen Herausforderungen, die sich in beiden Teilen des Landes unterschiedlich darstellten. Während die ostdeutschen Städte mit den Folgen der Währungsunion und der Privatisierung zu kämpfen hatten, profitierten viele westdeutsche Städte von der Wiedervereinigung und einem Nachfrageboom. Insbesondere die Förderung des Dienstleistungssektors hat sich als Hoffnungsschimmer in Krisenzeiten erwiesen.
Ein Blick in die Zukunft
Der Dienstleistungssektor könnte auch für Frankfurt (Oder) eine Schlüsselrolle spielen. Ein gut durchdachtes Konzept zur Förderung dieser Branche kann nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch junge Menschen in die Stadt ziehen. Gerade in einem Wettbewerb, in dem Städte um die besten Ideen und Talente buhlen, ist es unerlässlich, moderne Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Entwicklungen voranzutreiben und neue Perspektiven aufzuzeigen.
Die nächsten Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, wie Axel Strasser seine Vision in die Tat umsetzen kann. Der Wille zur Veränderung ist spürbar, und es bleibt zu hoffen, dass sein engagierter Einsatz dazu beiträgt, Frankfurt (Oder) zu einem dynamischen und lebenswerten Ort für alle Bürger zu machen. Weitere Informationen über die Herausforderungen und Chancen, die Städte wie Frankfurt (Oder) heute bewältigen müssen, finden Sie in den umfassenden Analysen zur Ökonomie der Städte auf bpb.de.