Puder präsentiert neues Album: Musik jenseits aller Grenzen!
Entdecken Sie das neue Album "Aha. Ok. Let’s Surf The Planet" von Puder, das Spontaneität in der Musik feiert.

Puder präsentiert neues Album: Musik jenseits aller Grenzen!
Die Hamburger Musikerin Puder, mit bürgerlichem Namen Catharina Boutari, hat ihr neues Album "Aha. Ok. Let’s Surf The Planet" veröffentlicht. Mit dieser Kreation, die heute, am 1. Juli 2025, im Rahmen des Future Echoes Festivals in Schweden live aufgenommen wurde, wagt sie einen Schritt in unkonventionelle musikalische Gefilde. Puder, die vor zehn Jahren den traditionellen Songschreib-Prozess hinter sich ließ, verfolgt in ihrer Musik die Philosophie der Spontanität. Wie radioeins berichtet, trifft sie sich mit anderen Künstler*innen im Studio, ohne ein festes Konzept zu haben. Diese Herangehensweise spiegelt sich auch in den insgesamt sieben Alben wider, die sie bislang veröffentlicht hat.
Die inspirierende Reise von Puder begann, als sie mit 14 Jahren ihre Leidenschaft für die Musik entdeckte. Ihre neuen Stücke reflektieren nicht nur persönliche Erfahrungen, sondern zeichnen auch ein Bild davon, wie unvorhersehbar und improvisiert die Musikproduktion sein kann. Unterstützt wird sie auf ihrem neuesten Album von der niederländischen Sängerin Eliën sowie den portugiesischen Musikern Jorge da Rocha (Jazz-Kontrabass) und St.James Park (Elektro/Beats). Es ist spannend zu wissen, dass Puder diese Musiker während ihres Aufenthalts beim Westway Lab Showcase Festival 2022 kennenlernte. Die Sessions, die man als „The Puder Session Tapes“ bezeichnet, zeigen einmal mehr, wie fruchtbar kreative Begegnungen sein können.
Ein Ort für Vielfalt
Die aktiven Bestrebungen von Puder als Labelchefin von Pussy Empire sind ebenfalls bemerkenswert. Ihr feministisch orientiertes Label fördert nicht nur weibliche, sondern auch diverse Künstlerinnen unabhängig vom Genre. Wie auf futureechoes.se zu lesen ist, will Puder mit ihrer Musik und ihren Projekten dazu beitragen, die Herausforderungen zu beleuchten, mit denen FLINTA-Musiker*innen in der Branche konfrontiert sind. Diese Gruppen kämpfen oft gegen Diskriminierung und für Sichtbarkeit, wobei Organisationen wie Keychange und MEWEM wichtige Unterstützung leisten.
Die Themen Geschlechtergerechtigkeit und Diversität sind auch von großer Bedeutung in der vergangenen Debatte über die Musikindustrie. Studien haben gezeigt, dass FLINTA-Künstlerinnen häufig weniger Zugang zu finanzieller Unterstützung, Plattenverträgen oder Airplay haben. Laut europavox.com ist es entscheidend, dass diese Musikerinnen die gleichen Chancen erhalten wie ihre männlichen Kollegen. Besonders FLINTA of colour berichten häufig von doppelter Diskriminierung. Es zeigt sich, dass Sichtbarkeit und Repräsentation in der Branche oft mangelhaft sind und dass Maßnahmen zur Schaffung von Chancengleichheit dringend erforderlich sind.
Auftritt und Dokumentation
Die Premiere von Puders neuem Album wird ein weiteres Highlight in ihrer Karriere darstellen. Begleitet von ihren musikalischen Gästen wird sie eine träumerische Seite ihrer Musik präsentieren und zudem einen Dokumentarfilm zeigen, der sie und die Entstehung des Albums ins Rampenlicht rückt. Puder hat in der Vergangenheit bereits auf namhaften Festivals wie dem Reeperbahn Festival und dem Fusion Festival performt und begeistert sowohl ihr Publikum als auch die Kritiker.
In einer Zeit, in der die Musikszene vor enormen Herausforderungen steht, verkörpert Puder nicht nur kreativen Aufbruch, sondern auch den Kampf für mehr Gerechtigkeit und Sichtbarkeit in der Branche. Es bleibt zu hoffen, dass mit ihren Projekten und ihrer Musik auch andere Künstler*innen inspiriert werden, ihre Stimmen zu erheben und für Veränderungen zu kämpfen.