Versuchter Brandanschlag in Berlin-Mariendorf: Warnung vor Datencenter!
Ein Sicherheitsmitarbeiter entdeckte am 6.11.2025 einen Brandsatz in Berlin-Mariendorf. Der Staatsschutz ermittelt gegen politische Brandanschläge.

Versuchter Brandanschlag in Berlin-Mariendorf: Warnung vor Datencenter!
In Berlin-Mariendorf wurden am vergangenen Montag, dem 6. November 2025, unter dramatischen Umständen ein nicht gezündeter Brandsatz entdeckt. Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes stieß während seiner Patrouille auf der Baustelle im Marienpark auf das gefährliche Objekt, das sich an einer Trafostation befand.
Wohl dem, dass es zu keinem Brand kam! Sofort rückten die Polizeibeamten an und durchsuchten das gesamte Gelände nach weiteren Brandsätzen. Glücklicherweise blieb der Fund des Brandsatzes Einzelfall – weitere explosive Materialien konnten nicht ausfindig gemacht werden. Das gefährliche Objekt wurde sicherstellt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, da er sich für politische Straftaten zuständig zeigt.
Politische Botschaft im Bekennerschreiben
Auf der Plattform Indymedia wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht, das als authentisch eingestuft wurde. Darin wird deutlich, dass dieser versuchte Brandanschlag gegen einen geplanten Datencenter-Campus der Firma Virtus gerichtet war. Die Verfasser des Schreibens heben die negativen Folgen des Ausbaus der digitalen Infrastruktur sowie der Künstlichen Intelligenz hervor. Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art: Bereits im September gab es einen Angriff auf zwei Hochspannungsmasten in Johannisthal, der einen großflächigen Stromausfall für rund 50.000 Haushalte nach sich zog.
Das Geschehen in Berlin wirft die Frage auf, wie gefährlich die Situation in Bezug auf solche radikalen Aktionen tatsächlich ist. Der Staatsschutz muss alle Seiten im Blick behalten und gleichzeitig die öffentliche Sicherheit gewährleisten.
Ein Blick in die Zukunft
Es bleibt abzuwarten, ob dieser Vorfall eine breitere Diskussion über digitale Infrastruktur und deren gesellschaftliche Auswirkungen nach sich ziehen wird. Die Bedenken bezüglich der Künstlichen Intelligenz und ihrer wachsenden Rolle in unserem Alltag könnten zu einer verstärkten Sensibilisierung führen. Nicht nur in Berlin, sondern möglicherweise auch in anderen Städten. Sicher ist: Politische Extremisten finden immer wieder Wege, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen – manchmal auf sehr gefährliche Weise.
Der Vorfall macht deutlich, dass auch in urbanen Gebieten wie Berlin ein Zustand herrscht, der zum Nachdenken anregt. Im Kochsalon der digitalen Zukunft, in dem Daten und Technologie immer mehr miteinander verschmelzen, scheint sich ein Schatten festgesetzt zu haben. Ein Faktor, den wir nicht außer Acht lassen sollten.
Wo der Dialog ansetzt, gibt es Hoffnung auf Lösungen. Doch dazu müssen alle Beteiligten bereit sein, an einem Strang zu ziehen und gemeinsam für eine bessere, sichere Zukunft zu arbeiten.
Die Entwicklungen bleiben weiterhin spannend und wir werden die Geschehnisse im Auge behalten.