Marta Kos: Eberswalde feiert Sloweniens neue EU-Kommissarin!

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Erfahren Sie mehr über die bedeutende Rolle von Marta Kos, EU-Kommissarin und ehemalige Botschafterin, bei Veranstaltungen in Eberswalde.

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Erfahren Sie mehr über die bedeutende Rolle von Marta Kos, EU-Kommissarin und ehemalige Botschafterin, bei Veranstaltungen in Eberswalde.

Marta Kos: Eberswalde feiert Sloweniens neue EU-Kommissarin!

Auf den Spuren einer beeindruckenden Karriere: Marta Kos, die Botschafterin Sloweniens in Berlin, war am 20. Oktober 2015 zu Gast beim „Diplomatischen Salon – Die Welt zu Gast in Eberswalde“ der Hoeck-Stiftung. Martin Hoeck, der Organisator des Salons, war begeistert von der positiven Resonanz der Gäste, die Kos’ Ausstrahlung und Engagement sehr zu schätzen wussten. Eine Mutter berichtete sogar, dass sie aufgrund von Kos’ Charisma mit ihren Kindern nach Slowenien reiste und von der beeindruckenden Natur und dem wirtschaftlichen Aufschwung des Landes gefesselt war. Dieser Besuch war nur eine Etappe in Kos’ lebendiger Laufbahn, die bemerkenswerte Wendungen nehmen sollte.

Bereits ein Jahr nach ihrem Gastauftritt in Eberswalde, im Jahr 2016, wurde Marta Kos vom Diplomatischen Magazin zur Botschafterin des Jahres gewählt. In den folgenden Jahren leitete sie erfolgreich die slowenische Botschaft in der Schweiz bis 2020 und erhielt 2019 das Bundesverdienstkreuz in der Kategorie Großes Verdienstkreuz. Ihre Bedeutung in der internationalen Politik wurde noch klarer, als sie 2024 als Sloweniens Vertreterin in der EU-Kommission unter Ursula von der Leyen ernannt wurde. Am 1. Dezember 2024 begann sie schließlich ihre Amtszeit als EU-Kommissarin für Erweiterung, Östliche Nachbarschaften und den Wiederaufbau der Ukraine in Brüssel.

Wichtige Meilensteine und Rückblicke

Marta Kos zog beruflich von Slowenien nach Deutschland, wo sie als Bonn-Korrespondentin für RTV tätig war. Ihre Karriere begann allerdings schon viel früher, als sie in ihrer Jugend im Schwimmen Rekorde aufstellte. Von 1997 bis 1999 war sie zudem Direktorin des slowenischen Informationsbüros der Regierung und wurde später Vizepräsidentin der Handelskammer und Industrie. Ihre Talente als Diplomatin und Politikerin blieben nicht unbemerkt, auch wenn sie von internen politischen Strömungen nicht verschont blieb.

Im Jahr 2022 kündigte Kos ihre Kandidatur für das slowenische Präsidentenamt an, zog sie jedoch im August wieder zurück und trat als Vizepräsidentin der Freiheitsbewegung zurück. 2023 verließ sie die Partei aufgrund von Unstimmigkeiten mit der Außenpolitik ihrer Regierung, die von der Publikumsmeinung nicht immer positiv aufgenommen wurde. Trotz dieser Herausforderungen bewahrte sich Kos stets ihre Stabilität und ihren Einfluss auf internationaler Ebene, insbesondere in der europäischen Politik.

Ein Wiedersehen in Eberswalde

Der Kontakt zur Heimat bleibt für Marta Kos weiterhin wichtig. Am 24. und 25. Oktober 2025 fand in Brüssel der ALDE-Kongress statt, wo Martin Hoeck Kos nach langer Zeit wiedertraf und sie zu einem weiteren Besuch in Eberswalde einlud. Der Diplomatische Salon hat sich über 10 Jahre hinweg gehalten und zeigt, dass die Franzosen immer noch großes Interesse an internationalen Beziehungen haben.

Der nächste Salon, der am 11. November 2025 um 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek von Eberswalde stattfinden wird, ist bereits fast ausgebucht und lässt erahnen, dass der Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und Nationalitäten hoch im Kurs steht. Dieses Format erfährt durch die Anwesenheit angesehenen Gäste wie Kos eine auffällige Belebung, und die vielen Teilnehmer sind ein Zeichen für die anhaltende Popularität dieser Veranstaltungsreihe.

Für Slowenien, das 2004 als erstes östliches Land der EU beigetreten ist, ist es von entscheidender Bedeutung, national wie international aktiv zu sein. Seit dem EU-Beitritt arbeitet Slowenien aktiv an seinen Beziehungen zu den Nachbarländern, mit dem Ziel, eine positive und unterstützende Rolle innerhalb der Europäischen Union einzunehmen. Die Expertise von Persönlichkeiten wie Marta Kos ist hierbei unverzichtbar.

Die Vernetzung und der Dialog über politische und gesellschaftliche Themen haben sich als Grundlage für eine erfolgreiche Diplomatie bewährt. Und eines ist sicher: Die nächsten Schritte in der Kärntner Außenpolitik werden mit Spannung erwartet, während Slowenien weiterhin an seiner Rolle in Europa arbeitet.