Berliner Linke fordert Dach-Schwimmbäder: Lösungsansatz für die Stadt!

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Die Berliner Linke fordert Schwimmbäder auf Dächern, um Freizeitangebote für Bewohner zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.

Die Berliner Linke fordert Schwimmbäder auf Dächern, um Freizeitangebote für Bewohner zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.
Die Berliner Linke fordert Schwimmbäder auf Dächern, um Freizeitangebote für Bewohner zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.

Berliner Linke fordert Dach-Schwimmbäder: Lösungsansatz für die Stadt!

Die Diskussion um Freibäder in Berliner Stadtteilen sorgt weiterhin für Aufregung. Besonders die Bezirke, die derzeit unter einem Mangel an Schwimmmöglichkeiten leiden, sollen in den Fokus rücken. Die Berliner Linke fordert mehr Freibäder und bringt in diesem Zusammenhang die Idee auf, Schwimmbecken auf Dächern kommunaler Wohnhäuser zu installieren. Kerstin Wolter, die Landesvorsitzende, unterstreicht die Notwendigkeit solcher Anlagen in Neubauprojekten und opfert einen Blick nach Wien, wo das Wohnprojekt Alterlaa mit insgesamt 14 Freibädern, sieben davon auf Dächern, als inspirierendes Vorbild dient. Hier zahlen die Mieter für die Nutzung der Bäder über die Betriebskosten, was ein nachhaltiges Modell darstellen könnte. Laut n-tv.de leben im Bezirk Marzahn-Hellersdorf fast 300.000 Menschen, doch es gibt dort nicht ein einziges Freibad. Lange Anfahrtswege und Wartezeiten zu bestehenden Anlagen sind den Bewohnern ein Dorn im Auge.

Die Freibäder sind nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch wichtig für die Schwimmausbildung von Kindern. Dabei wurde auch die Wasserqualität der Spree ins Visier genommen. Wolter fordert Maßnahmen zur Verbesserung der Badewasserqualität der Spree, um den Berlinerinnen und Berlinern das Baden dort zu ermöglichen. Zusätzlich unterstützt sie die Idee eines Flussbads in Berlin-Mitte, welches die Stadtbeobachtungen laut rbb24.de vorantreiben könnte. 

Prioritäten für Freibäder

Geplant ist, dass Berliner Freibäder in der Sommersaison 2025 einige Becken beheizen, obwohl ursprünglich ohne zusätzliche Beheizung gearbeitet werden sollte. Dies kommt als Reaktion auf Proteste der Bevölkerung, die in den letzten Jahren immer lauter wurden. So werden im Sommerbad Seestraße und weiterhin im Prinzenbad Kreuzberg zwei sowie ein Becken auf 22 Grad geheizt.

  • Beheizte Becken in verschiedene Freibäder:
  • Sommerbad Seestraße: zwei Becken
  • Prinzenbad Kreuzberg: ein Becken auf 22 Grad
  • Freibad Wilmersdorf: ein Becken auf 22 Grad

Die Forderungen nach Beheizung bringen jedoch die Kosten mit sich. Die jährlichen Kosten für das Beheizen von vier Becken belaufen sich auf etwa 40.000 bis 60.000 Euro, obwohl das Einsparen fossiler Brennstoffe auch ein Ziel der Bäderbetriebe bleibt. Im laufenden Jahr werden von 14 Freibädern nur 9 beheizbar sein, wobei 6 davon nicht beheizt werden. Um Sicherheitsaspekte kümmert sich die Stadt ebenfalls mit Investitionen von 1,5 Millionen Euro für Zäune, Kontrollen und Personal, um ein sicheres Umfeld zu schaffen.

Das Flussbad-Projekt

Nicht nur die Freibäder, auch das sogenannte Flussbad-Projekt soll die Attraktivität der Wasserflächen in Berlin steigern. Das Land Berlin unterstützt die Entwicklung seit 2015, wobei die letzte Projektphase Maßnahmen an der Fischerinsel umfasst. Dies verspricht eine naturnahe Gestaltung des Spreekanals mit neuen Schwimmmöglichkeiten, die die Lebensqualität der Stadt erhöhen sollen. Die Neugestaltung wird als „blaue Erholungsfläche“ gefeiert und zielt darauf ab, ungenutzte Wasserflächen wieder zurück in den Stadtalltag zu integrieren. Der Fokus liegt auch auf den positiven Effekten, die ein solches Projekt für das Zusammenleben in der Stadt mit sich bringen kann. Details hierzu finden Interessierte unter flussbad-berlin.de.

Mit den steigenden Temperaturen und der Nachfrage nach Freizeiteinrichtungen könnte diese Diskussion und die Initiativen zur Verbesserung der Wassersituation in Berlin auch bald zu neuen Entwicklungen führen. Bleibt zu hoffen, dass die Planungen fruchten und mehr Menschen die Möglichkeit erhalten, die Freude am Wasser zu erleben.