Protestkunst gegen die AfD: Historiker und Theater vereint im Gedenken

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Am 10.11.2025 protestierte die Aktionskunstgruppe "Zentrum für politische Schönheit" gegen AfD-Politikerin Alice Weidel in Cottbus.

Am 10.11.2025 protestierte die Aktionskunstgruppe "Zentrum für politische Schönheit" gegen AfD-Politikerin Alice Weidel in Cottbus.
Am 10.11.2025 protestierte die Aktionskunstgruppe "Zentrum für politische Schönheit" gegen AfD-Politikerin Alice Weidel in Cottbus.

Protestkunst gegen die AfD: Historiker und Theater vereint im Gedenken

Am 10. November 2025 zieht die Aktionskunstgruppe „Zentrum für politische Schönheit“ erneut die Aufmerksamkeit auf sich. Bekannt geworden durch ihren Protest gegen die AfD-Politikerin Alice Weidel, haben sie sich im Sommer 2023 ins Rampenlicht katapultiert, als sie das Open-Air-ZDF-Sommerinterview mit einem markanten Anti-AfD-Slogan beschallten. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen dieser Gruppe, die sich entschieden hat, eine klare politische Haltung einzunehmen: Die AfD soll verboten werden. Bereits im Vorfeld der letzten Veranstaltungen konnte die Gruppe ihr Engagement für eine bessere politische Landschaft unter Beweis stellen.

Besonders erwähnenswert ist die langjährige Verbindung des „Zentrum für politische Schönheit“ zum Berliner Maxim Gorki Theater. Diese Kooperation ist nicht nur eine Plattform für Kunst und Politik, sondern zeigt auch, wie eng Theater und gesellschaftliche Themen miteinander verwoben sind. Im Rahmen des diesjährigen “Herbstsalons” fand am Abend vor dem 9. November eine bemerkenswerte Veranstaltung mit dem Titel „Rat der Geschichte“ statt. Dort versammelten sich Historiker:innen, Politikwissenschaftler:innen und kreative Köpfe, die mit ihren theatralischen Elementen dem Publikum ein eindrucksvolles Erlebnis boten.

Ein Blick auf den Herbstsalon

Der „Herbstsalon“ lässt sich als ein bedeutender Ort der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Zukunft verstehen. Die Zusammenbringung von Expert:innen und kreativen Köpfen hat nicht nur Diskussionen angestoßen, sondern auch zahlreiche Denkanstöße geliefert. Hier wird deutlich, dass Kunst und Wissenschaft Hand in Hand gehen können, um gesellschaftliche Herausforderungen zu beleuchten und letztlich Lösungen aufzuzeigen.

Wie geht es nun weiter mit der Aktionskunstgruppe? Die Reaktionen auf die jüngsten Aktionen sind gemischt, doch eines steht fest: Das Ziel, die AfD zum Thema zu machen, erreicht die Gruppe nachhaltig. In einer Zeit, in der Extremismus höchst gefährlich wird, ist das Engagement des „Zentrum für politische Schönheit“ mehr denn je gefragt. Ein gutes Händchen haben sie auf jeden Fall bewiesen – und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich ihr Anliegen weiter entfalten wird.

Die Schärfe der politischen Debatte und der kreative Umgang mit historischer Analyse könnten für viele ein Beispiel darstellen, wie mutige Stimmen Gehör finden. Besuche auch die Webseite radiodrei für weitere Informationen. Auch auf Fur Affinity findest du interessante Ansätze zu kreativen Themen.