Italienischer Azubi erobert die deutschen Küchen: Ein Erasmus-Abenteuer!
Leonardo Vecchiato aus Italien absolviert ein Erasmus-Praktikum im Hotel Esplanade, Bad Saarow, und lernt deutsche Küche.

Italienischer Azubi erobert die deutschen Küchen: Ein Erasmus-Abenteuer!
In Bad Saarow, Brandenburg, macht ein ganz besonderer junger Mensch von sich reden: Leonardo Vecchiato, 19 Jahre alt, aus Padua, Italien. Er absolviert derzeit ein spannendes dreimonatiges Praktikum im Hotel Esplanade im Rahmen des Erasmus-Programms. Dieses Programm ermöglicht es jungen Menschen, internationale Erfahrungen zu sammeln und ihre berufsbedingten Kompetenzen zu erweitern. rbb24 berichtet, dass Vecchiato in seiner Zeit in Deutschland nicht nur die italienische Küche, sondern auch japanische und deutsche Spezialitäten wie Schnitzel und Currywurst entdeckt hat. Besonders angetan ist er von der Vielfalt der deutschen Brote und Würste sowie dem einheimischen Bier.
Stolz zeigt sich Vecchiato über seine Fortschritte und die Vielfältigkeit der kulinarischen Erfahrungen, die er in die Küche des Hotels einbringen kann. Außerdem ist er Teil einer Gruppe von fünf internationalen Auszubildenden, die bei diesem Programm mitwirken. Dies stellt einen bedeutenden Schritt in der Internationalisierung des Deutschen Gastgewerbes dar, wie die DEHOGA Brandenburg feststellt. DEHOGA setzt sich aktiv für mehr internationale Praktikanten ein, um die Berufsausbildung und die Wettbewerbsfähigkeit im Gastgewerbe zu fördern.
Chancen für die Zukunft
Wie Björn Blaha, Vizedirektor des Hotels, erklärt, würde sich das Unternehmen sehr über mehr internationale Auszubildende freuen. Er betont, dass es nicht nur um die beruflichen Fähigkeiten, sondern auch um Charakter und Herz der Mitarbeiter gehe. Leonardo und seine italienischen Kollegen bleiben noch einen Monat in Bad Saarow, und Vecchiato kann sich gut vorstellen, auch zukünftig in der Region zu arbeiten.
Olaf Lücke, Hauptgeschäftsführer der DEHOGA Brandenburg, ist optimistisch, dass die positiven Arbeitsbedingungen in Deutschland sich herumsprechen werden und dadurch mehr Bewerbungen aus dem Ausland eingehen. Diese internationalen Perspektiven bereichern nicht nur die Betriebe, sondern auch die Auszubildenden selbst, da sie interkulturelle Kompetenzen und innovative Arbeitsmethoden kennenlernen. Erasmus+ unterstützt gezielt diesen Austausch von Wissen und Kulturen, was für den Einzelnen und die Branche von großem Wert ist.
Erasmus+ als Wachstumsmotor
Das Erasmus-Programm zielt nicht nur darauf ab, die Mobilität von Lernenden zu fördern, sondern auch soziale Inklusion und Nachhaltigkeit zu stärken. Es bringt Azubis, wie Leonardo, in Kontakt mit unterschiedlichen Arbeitskulturen und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Die EU hat für die Programmgenerationsperiode 2021-2027 ein Budget von 28,4 Milliarden Euro bereitgestellt, um diese wichtigen Bildungsprojekte weiter auszubauen.
Mit dem Erasmus-Programm wird nicht nur die eigene Perspektive erweitert, sondern auch die Qualität der gastgewerblichen Dienstleistungen in Brandenburg verbessert. Internationale Praktikanten wie Leonardo Vecchiato bringen frischen Wind in die Arbeitgeberlandschaft und stellen eine Verbindung zwischen den Kulturen her. Ein Gewinn für alle Beteiligten!