Von Weltmeister zum Caterer: Torsten Schmitz beliefert Hennigsdorf!

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Torsten Schmitz, ehemaliger Boxtrainer der Regina Halmich, beliefert jetzt Schulen mit Essenscontainern in Hennigsdorf.

Torsten Schmitz, ehemaliger Boxtrainer der Regina Halmich, beliefert jetzt Schulen mit Essenscontainern in Hennigsdorf.
Torsten Schmitz, ehemaliger Boxtrainer der Regina Halmich, beliefert jetzt Schulen mit Essenscontainern in Hennigsdorf.

Von Weltmeister zum Caterer: Torsten Schmitz beliefert Hennigsdorf!

In den letzten Jahren hat der Boxsport in Deutschland einen deutlichen Rückgang erlebt, besonders im Frauenboxen, wie Regina Halmich deutlich macht. Die ehemalige Boxweltmeisterin äußert sich besorgt über die fehlende Beachtung des Sports in den Medien. Halmich kritisiert, dass selbst männliche Boxer kaum noch Plattformen im Fernsehen finden und die deutsche Meisterschaft in den Hintergrund gedrängt wird. Erinnerungen an den Box-Boom der 1990er und 2000er Jahre, der durch Stars wie Henry Maske und die Klitschko-Brüder geprägt war, rücken zunehmend in die Ferne. Doch trotz dieser Herausforderungen bleibt die Quezelle, die für viele Sportler Hoffnung bedeutet, aktiv.

Einer dieser Sportler ist Torsten Schmitz, der nicht nur als ehemaliger Trainer von Halmich, sondern auch als Caterer für Schul- und Kitaessen tätig ist. Der 61-Jährige aus Hennigsdorf liefert in Spandau, Heiligensee, Charlottenburg und Reinickendorf aus. Seine Leidenschaft für den Boxsport bleibt ungebrochen, auch wenn er nach der Trennung von Agon im Jahr 2020 einige Schwierigkeiten hatte, eine neue Anstellung zu finden. Schmitz, der als Amateurboxer unter anderem Junioren-Europameister wurde, hat die Ausgabe von Schulessen als eine neue Möglichkeit gefunden, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Er bietet dabei Speisen an, von deren Qualität er überzeugt ist und die er mit Freude ausliefert. Seine Box-Traditionen führt er durch die Trainertätigkeit im SV Stahl Hennigsdorf weiter. Dort verzeichnet die Abteilung „Boxen im Alter“ ein bemerkenswertes Wachstum von acht auf über 40 aktive Mitglieder.

Ein Rückblick auf die Boxkarriere

Schmitz begleitete Regina Halmich von 1997 bis 2007 bei 40 Titelverteidigungen und hat auch in verschiedenen anderen Trainerpositionen, unter anderem in Gifhorn, Berlin, Velten und Halle, Erfahrung gesammelt. Auch heute noch trainiert er aktiv Halmich und weitere Boxer im Verein. Sein Wissen und seine Leidenschaft für den Boxsport scheinen unermüdlich, während er gleichzeitig die Herausforderungen des Lebens als Caterer meistert.

Die Boxszene in Deutschland könnte einen Schub benötigen, um die einstige Popularität zurückzugewinnen. Regina Halmich wird versuchen, durch ihren geplanten TV-Schaukampf gegen Stefan Raab, der am 14. September in Düsseldorf stattfindet, auf das Frauenboxen aufmerksam zu machen. Diese Veranstaltung wird von RTL übertragen und könnte durchaus dazu beitragen, mehr Menschen für den Boxsport zu begeistern.

Freizeit und Engagement

Neben seiner Arbeit als Caterer und Trainer bleibt Schmitz ein Familienmensch. Er verbringt gerne Zeit mit seinen drei Enkelinnen und findet Entspannung beim Angeln an der Spandauer Havel. Sein Engagement in der Boxgemeinschaft zeigt, wie wichtig ihm der Sport und die Förderung junger Talente sind.

Schmitz bleibt optimistisch und freut sich auf die bevorstehende 2. Boxing-Fight-Night, die am 6. Dezember in der Hennigsdorfer Stadtsporthalle stattfinden wird. Dort wird der SV Stahl Hennigsdorf gegen eine Auswahl aus Berlin-Brandenburg antreten. Es ist eine Gelegenheit, den Boxsport wieder stärker ins Rampenlicht zu rücken und die Gemeinschaft zu stärken, die auch in Zeiten des Wandels bestehen bleibt.